Vier Einsätze hatte die Bandauer Feuerwehr im vergangenen Jahr zu verzeichnen. Während der Jahreshauptversammlung wurde aber nicht nur Bilanz gezogen, es konnte auch ein neuer Kamerad aufgenommen werden.

Bandau l 39 Kameraden sind derzeit in der Bandauer Feuerwehr organisiert und während der Jahreshauptversammlung am Sonnabend kam ein weiterer dazu. Steffen Belani verstärkt die Reihen der Brandbekämpfer und wurde von Wehrleiter Ronny Kluge und Verbandsgemeinde-Bürgermeisterin Christiane Lüdemann zu diesem Schritt beglückwünscht. Der Bandauer kann bereits auf Erfahrungen aus seiner Zeit in der Feuerwehr Essen-Kettwick zurückgreifen und wird auch seinen dort erreichten Dienstgrad übernehmen.

Im vergangenen Jahr mussten die Bandauer Kameraden viermal zu Einsätzen ausrücken. "Das begann mit dem Beseitigen einer Ölspur am Getränkemarkt im Ort, zu der am 11. Februar vier Kameraden im Einsatz waren", berichtete Wehrleiter Ronny Kluge. Am 10. April flammte das Osterfeuer erneut auf, die acht ausgerückten Kameraden konnten den Einsatz zwar abbrechen, es galt aber eine Brandsicherheitswache einzurichten. Auch das Hochwasser nahm die Bandauer Feuerwehrleute in Beschlag. Mit sechs Mann fuhren sie am 9. Juni nach Bömenzien, um die dort eingesetzte Bundeswehr bei der Deichsicherung zu unterstützen. Der letzte Einsatz war am 5. Dezember, als ein umgestürzter Baum auf der Straße nach Klötze gemeldet wurde. "Der entpuppte sich aber lediglich als größerer Ast und wurde bereits von unserem Verbandsgemeinde-Wehrleiter beiseite geräumt", erklärte Ronny Kluge.

Zwar konnten im vergangenen Jahr keine Lehrgänge mit eigenen Kameraden beschickt werden, dafür wurden die gemeinsamen Schulungen mit den Nachbarwehren fortgesetzt. "Dabei ging es um die Feuerwehr-Dienstvorschrift und den neuen Digitalfunk", erläuterte der Wehrleiter.

Die Wettkämpfe brachten Licht und Schatten. So mussten sich die Bandauer Brandbekämpfer beim Ausscheid in Kuhfelde mit dem 13. Platz begnügen. "Mit einer Zeit von 38,66 Sekunden", erinnerte Ronny Kluge. Beim Jubiläum der Brüchauer Wehr lief es besser. Hier standen am Ende 28,47 Sekunden und ein zweiter Platz zu Buche. "Wir haben uns dafür auch Verstärkung von unserer Partnerwehr aus Mehmke geholt", erklärte der Wehrleiter.

Die Bandauer revanchierten sich, indem sie die Mehmker Kameraden beim Flutlichtlöschangriff in Wiepke unterstützten und mit 25,78 Sekunden einen guten 14. Platz erreichten. "Immerhin nahmen dort auch Mannschaften von der Insel Poel bis Benneckenstein teil", meinte Kluge.

Eine bessere Beteiligung wünschte sich der Wehrleiter bei den regelmäßigen Diensten. "Da können wir noch besser werden", ist sich Kluge sicher. Den Dank der Verbandsgemeinde für das Engagement der Kameraden 2013 überbrachte Bürgermeisterin Christiane Lüdemann. Sie bezeichnete die Konstruktion in Bandau, wo Feuerwehr und Förderverein Hand in Hand arbeiten und auch zusammen tagen, als ideal.