"Den besten Gärtnern auf der Spur" waren am Sonnabend die Juroren des gleichnamigen Kleingartenwettbewerbs. Sie sahen sich in den Beetzendorfer Anlagen um.

Beetzendorf l Im Vorjahr haben die Mitglieder des Vereins Stölpenbad in Beetzendorf den Kleingartenwettbewerb von Volksstimme und Bezirksverband der Gartenfreunde Altmark bei den kleineren Anlagengewonnen. Auch diesmal gehen die Kleingärtner um den Vorsitzenden Klaus Krüger gut vorbereitet und optimistisch in die neue Runde, wie die Stippvisite der Bewertungskommission am Sonnabend zeigte. Alle 16 Parzellen werden bewirtschaftet. Das Vereinsleben in der 35 Jahre alten Anlage kann sich sehen lassen, wovon die liebevoll zusammengestellten Schautafeln zeugen, die Krüger und Arnold Batke den Juroren präsentierten.

Auch die Gärten bekamen Lob. "Die Anlage macht einen guten Eindruck. Man sieht, dass hier die kleingärtnerische Selbstversorgung den gebührenden Platz hat und die Parzellen nicht reine Erholungsgärten sind", meinte Juror Heinz Herrmann, der mit seinen Kollegen Otto Hein und Wolfgang Lübbe sowie Bezirksverbands-Vorstandsmitglied Bernd Pitterling die Beetzendorfer Anlagen unter die Lupe nahm. Es gab auch Hinweise an den Titelverteidiger, was noch zu verbessern ist. So fiel den Bewertern auf, dass die Hecken zur Nachbarparzelle stellenweise zu hoch sind, der Baumschnitt an einigen Stellen verbessert werden müsste und die Zahl der Obstbäume steigerungsfähig sei.

In der Nachbaranlage Wiesengrund begleitete der neue zweite Vorsitzende Heiko Zerra die Kommission. Hier stehen von den 44 Parzellen 6 leer. "Es ist schwierig, Leute für die Gärten zu finden. Und die ohne Laube gehen ganz schlecht", berichtete der Beetzendorfer. Den Juroren fiel beim Rundgang positiv auf, dass die gesamte Anlage inzwischen fast koniferenfrei ist. "Und auch die Waldbäume, die es vor einigen Jahren hier noch gab, sind komplett verschwunden", meinte Wolfgang Lübbe anerkennend. Insgesamt sei es eine schöne Anlage. Auch mit der Pflege außen herum sei man sehr zufrieden. Lediglich bei den Nisthilfen, Insektenhotels und Kleinbiotopen bestehe Nachholbedarf.

Während die Anlagen Arnold Batke (Stölpenbad) und Kathrin Bottin (Wiesengrund) ins Rennen um den schönsten Einzelgarten geschickt wurden, bekam vor allem die Parzelle der 86-jährigen Meta Ossada große Komplimente, die ihren Garten trotz des Alters noch prima in Schuss hält.

 

Bilder