Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte am Dienstag Klötzes Bürgermeister Matthias Mann die im ersten Halbjahr 2014 geborenen Babys. Auf dem Hof der Bibliothek sprach er mit Blick auf die Weltmeisterschaft von einem historischen Jahr ihrer Geburt.

Klötze l Mehr als 30 knuddelige Babys waren auf dem Hof der Bibliothek versammelt. Ihre Mütter, Väter und zum Teil auch Großeltern waren der Einladung der Stadt Klötze zur Begrüßung der Neugeborenen gefolgt.

Klötze steuert in diesem Jahr auf einen Baby-Boom zu. Allein in den ersten sechs Monaten 2014 erblickten 50 Babys aus der Einheitsgemeinde das Licht der Welt - davon 24 Mädchen und 26 Jungen. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des Jahres 2013 waren es 40 Neugeborene. Auch Bürgermeister Matthias Mann sprach deshalb von einem Rekord seit Beginn seiner Amtszeit.

Er zog zudem eine Parallele zur Begrüßungsfeier für die Spieler der Deutschen Nationalmannschaft in Berlin. "Auch wir haben hier heute unsere Begrüßungsfeier", schmunzelte er. "2014, das Geburtsjahr ihrer Kinder, ist ein historisches Jahr", betonte er. "Ihre Babys sind in dem Jahr geboren, als Deutschland den vierten Stern bei der Fußball-Weltmeisterschaft erkämpfte."

An die Eltern gerichtet, sagte er: "Über Monate haben Sie sich auf die Geburt ihres Kindes gefreut. Inzwischen haben die Babys Ihr Leben bereichert und auch verändert." Kinder seien unsere Zukunft. Sie würden uns helfen, damit wir uns auf das Wesentliche im Leben konzentrieren.

"Kinder erinnern uns daran, kindlicher zu sein"

"Kinder kommen auf neue Ideen, erinnern uns daran, etwas kindlicher zu sein, ein wenig unverkrampfter, nicht so verplant und experimenteller zu sein", hob Matthias Mann hervor. "Kinder können zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen."

Die Stadt Klötze wolle deshalb für junge Familien ein gutes Umfeld schaffen. Es lohne sich, sich vor Ort für Kinder zu engagieren, weil von funktionierenden Familien auch die Gemeinschaft profitieren würde. "Dabei ist Klötze auf einem guten Weg", sagte Mann.

In dem Zusammenhang verwies er auf zahlreiche Möglichkeiten, die Kinder unterrichten zu lassen sowie Freizeitangebote. Die Stadt verfüge zum Beispiel über acht Kindereinrichtungen, drei Grundschulen, eine Sekundarschule und eine Lernbehindertenschule. Matthias Mann nannte das evangelische Landjugendzentrum in Kusey (elz), die evangelische Familienbildungsstätte (EFA) in Klötze sowie den Jugendklub Corner.

Im Anschluss bekam jedes Baby einen Beutel voller Bauklötze geschenkt. "Jeder Stein ist Teil eines Ganzen, so wie die Kinder Teil der Gesellschaft sind", erläuterte Matthias Mann. "Sie sind uns herzlich willkommen."

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