Im April vor 20 Jahren hat sich die Schützengilde Oebisfelde von 1848 neu gegründet. Grund zur Ehrung - für Männer, die der Gilde 1994 neues Leben eingehaucht haben.

Oebisfelde l "Ohne sie würden wir heute hier nicht stehen", sagte Norman Rother, kommissarischer Vorsitzender der Oebisfelder Gilde, am Samstagabend vor der Proklamation der neuen Majestäten. Vier Männer hatte der junge Vereinschef, der zur Neugründung erst 13 Jahre alt war, im Visier - Martin Heyden, Albert Müller, seinen Vater Hartmut und Dirk Nefe. Sie gehörten zu den Gründungsmitgliedern und sind auch weiterhin in der Gilde äußerst aktiv. Ausgezeichnet wurden sie mit dem goldenen Eichenblatt. Das erhielten am Sonnabend auch die nicht anwesenden Gründungsmitglieder Ute und Jörg Moldenhauer sowie Jürgen Cords. Verdient hätten diese Ehrung sicherlich auch die leider viel zu früh verstorbene ehemalige Kassenfrau Christel Rother und die nicht mehr der Gilde angehörenden Doris und Jürgen Lendt.

Ehrungen standen ebenfalls am Sonntag zum Frühstück im Schützenheim auf dem Programm. Dazu Norman Rother: "Wir haben erstmals zum Frühstück unsere Volkskönige ausgeschossen. Der Sieg bei den Frauen ging an Astrid Nefe. Bei den Männern setzte sich Marco Hannemann, der an beiden Festtagen auch für die Musik gesorgt hatte, durch."

Außerdem visierten Schützen und Nichtschützen am Sonntag auch die Frühstücksscheibe an. Bei den Aktiven setzte sich nicht unerwartet Erfolgsschütze Burkhard Jaeger durch. Bei den Nichtaktiven hatte Volkskönigin Astrid Nefe die ruhigste Hand. Sie verwies ihre männlichen Kontrahenten Helmut Buchstein und Harry Schwarz auf die Plätze.

Zum Frühstück war natürlich auch das neue Königspaar erschienen - König Hartmut Rother und Königin Doreen, die Dickhaus mit Nachnamen heißt und nicht wie gestern gemeldet Hädicke.

   

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