"Ich freue mich und es ist eine Ehre für mich, dass ich dieses Fest eröffnen darf. Ich wünsche euch viel Spaß und dass ihr alle wieder gesund nach Hause kommt", sagte am Freitagabend Ortsbürgermeisterin Bogumila Jacksch zur Eröffnung des Oktoberfestes an der Bahnhofstraße.

Oebisfelde l Spaß hatten die zahlreichen Gäste im Festzelt an der Bahnhofstraße auf jeden Fall. Dafür hatten die Organisatoren um die Familien Lenz, Remus, Meinel und Seiler gesorgt. Zum Auftakt zum Beispiel mit dem beliebten All`Cantara-Chor aus der Allerstadt. Die Frauen und Männer um den bewährten Dirigenten Oliver Wolf nahmen ihre Gäste mit auf eine musikalische A-cappella-Kurzreise. Die weibliche Chor-Abteilung dabei geschlossen im zünftigen Dirndl. Der Ausflug führte von Deutschland in die Vereinigten Staaten und nach Irland. Zu hören war unter anderem der Rammstein-Titel "Engel". Als A-cappella-Version etwas gewöhnungsbedürftig, doch absolut klasse gemacht.

Aber All`Cantara hatte auch die leichte Kost - die zum Mitmachen - drauf. Folge: Ohne Zugabe konnten sich die Sänger nicht dem Oktoberfestbier widmen. "Eine Zugabe gibt es. Dann treten wir ab - wegen des Durstes", gab Dirigent Wolf dem Publikum schmunzelnd bekannt.

Auf die nächste Einlage mussten die Festgäste indes nicht lange warten. Bauchredner Alfonso übernahm das Kommando. Nicht allein, sondern mit seiner langjährigen Partnerin Daisy. Was sie ablieferten, war schon außergewöhnlich. Witze am laufenden Band. Und nicht nur das. Alfonso bezog sein Publikum mit ein. Daisy und er nahmen gezielt einige Gäste ins humoristische Visier. Auch den Oebisfelder Hartmut Rother und den Breitenroder Matthias Polep. Beide wurden auf die Bühne gebeten, mussten den Mund auf und zu machen, während Alfonso ihnen eine Stimme gab - köstlich.

"Ich denke, Alfonso hat alles Erwartete übertroffen."

Simone Lenz

"Ich denke, der Auftritt von Alfonso hat alles Erwartete übertroffen", freute sich Mit-Organisatorin Simone Lenz.Natürlich sei am Freitag und am Sonnabend das Tanzen nicht zu kurz gekommen. Dafür zeichneten die Bläservereinigung Hörsingen und "Mister Freddy M" verantwortlich.

Umrahmt wurde das Fest am Sonnabendnachmittag mit einer Kaffeetafel sowie den Auftritten des Wassensdorfer Frauenchores und des Seniorenchores. "Gefreut haben wir uns auch über das Kommen der Jagdhornbläsergruppe aus Klötze. Alfred Lehr hat dabei locker durch das Programm der Gruppe geführt", lobte Michael Remus von den Festmachern am Sonnabend und merkte an: "Ich hoffe, dass wir auch am Sonntag solch eine gute Stimmung im Zelt haben wie an den beiden vorherigen Festtagen."

Remus wurde nicht enttäuscht. Die Schlachteplatte aus Wegenstedt schmeckte, das Festbier lief und die Musik passte. Fazit: Die Organisationsmannschaft hat ein gelungenes Fest auf die Beine gestellt.

   

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