Jahrstedt l Die Jahrstedter Petrijünger ließen am Wochenende ihre Angelruten im Schrank. Es musste nämlich fleißig angepackt werden. Die Herbstarbeiten für die Sauberkeit und Ordnung im und am Vereinsgewässer standen auf dem Jahresplan der Angler.

"Wir wollen alle Vorbereitungen für den Winter treffen", erklärte Vorstandsmitglied Maik Grabenstedt. Zu den wichtigsten Arbeiten gehörten dabei das Mähen des Rasens am Gewässer, das Absammeln von Unrat und das Abkärchern des Carports, der ja auch noch einen frischen Farbanstrich erhalten soll.

Doch es gab im Verlauf dieser gemeinschaftlichen Vereinsarbeit am Sonnabendvormittag noch eine zusätzliche Aufgabe. "Wir legen hier eine zentrale Feuerstelle an", sagte Grabenstedt. "So manch ein Nachtangler könnte auf die Idee kommen, irgendwo am Teich ein Feuer zu entfachen. Mit der Feuerstelle wollen wir dem vorbeugen. Und verhindern, dass überall Reste vom Abbrand am Teich liegen bleiben. Die Angler sollen nur an einer Stelle ihr Feuer anzünden. Mal sehen, ob das im kommenden Jahr klappt."

Viel Beton für neue Feuerstelle angemischt

Für den Standort der Feuerstelle hoben die Angler Erdreich aus und füllten dafür die Aushöhlung mit Beton. Die obere Schicht pflasterten sie mit Steinen, so dass die Feuerstelle auch möglichst lange hält, wie die Angler hoffen. Während Peter Schulz den Betonmischer bediente, karrte Stefan Selent das Gemisch zur künftigen Feuerstelle. Henry Jenner, Peter Schulz und Maik Grabenstedt gestalteten und pflasterten die Feuerstelle. Weitere Helfer erledigten das Rasenmähen rund um das Gewässer. Eine andere Gruppe Angler richtete währenddessen das Lager her. "Auch dort wird aufgeräumt und eine Bestandsübersicht angefertigt", erläuterte Grabenstedt.

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