Darauf hatten viele Binnenschiffer am Freitag sehnsüchtig gewartet - die Freigabe des Mittellandkanals in Höhe Bergfrieder-Anleger. Dort hatte seit dem 28. Oktober der gesunkene Frachtkahn Rothensee die künstliche Wasserstraße versperrt. Nach aufwendigen Bergungsarbeiten einer niederländischen Firma, unter anderem kam ein Schwimmkran zum Einsatz, gab es am Freitag schließlich grünes Licht. Anschließend setzte sich ein Schiffskonvoi in beide Richtungen in Bewegung. Wie das Wasserstraßenamt Uelzen informierte, hätten über 60 Schiffe wegen des Untergangs festgesessen. Die 1958 auf Kiel gelegte Rothensee trat indes ihre letzte Reise an. Sie wurde in Richtung Haldensleben geschleppt und soll anschließend abgewrackt werden.Foto: Jens Pickert