Bereits zum vierten Mal startet die Klötzer Volksstimme zum Auftakt des Jahres die beliebte Aktion "Klötzer des Jahres", gemeinsam mit der Sparkasse Altmark West. Diese Wahl ist der Abschluss unser Aktion "Blumenstrauß des Monats".

Klötze l Zehn Blumensträuße hat die Volksstimme von März bis Dezember 2014 auf Vorschlag ihrer Leser vergeben. Auf einer festlichen Gala werden zum Finale am 24. Februar in Salzwedel die Sieger der Abstimmungen als "Altmärker des Jahres" gekürt. Die Entscheidung liegt jetzt bei den Lesern der Volksstimme - Sie können abstimmen per Coupon, im Internet und auf Facebook. Wer mitmacht, kann Sachpreise und Ehrenkarten für die "Altmärker des Jahres"-Gala gewinnen.

Mit der heutigen Ausgabe der Volksstimme stellen wir Ihnen alle Kandidaten alphabetisch im Überblick vor. In den kommenden Tagen folgen Kurzportraits:

- Das Ziel von Elke Beneke, Kopf der Schwiesauer Jenner-Mamas, ist es, Kinder glücklich zu machen. Ein Unterfangen, dass der engagierten Mutter gemeinsam mit den Jenner-Mamas immer wieder gelingt. Für diese Engagement erhält sie im September den Blumenstrauß des Monats überreicht. Seit der Jahrtausendwende führen die engagierten Muttis lehrreiche wie lustige Märchen auf, organisieren Fahrten und sammeln Geld für soziale und kindgerechte Aufgaben in Schwiesau. So ließen sie im Herbst zwei Spielgeräte aus Holzstämmen auf dem Spielplatz bauen und installieren.

- Die Musik generell, das Singen, Posaune und Trompeten blasen, all dies gehört zu ihrem Leben wie das tägliche Aufstehen. "Fällt unser Probeabend am Mittwoch aus, ist das für mich eine Strafe", gibt die mit dem Blumenstrauß des Monats Dezember geehrte Bärbel Folgner preis. Die Breitenroderin ist die Stütze des Wassensdorfer Frauenchores und des Miester Posauenchores. "Wir haben damals in Wassensdorf gewohnt. Ich habe vom Frauenchor gehört, bin hingegangen und mache seitdem mit", ist die Musikerin darauf besonders stolz. Nur allein beim Mitsingen ist es für sie nicht geblieben. Bärbel Folgner hat sich engagiert, ist, wie sie selbst ausdrückt, "zu einem Mädchen für alles" geworden. So hat sie auch für zwei Jahre selbst den Dirigentenstab geschwungen.

- Sei es die Organisation von Fahrten, Vorträgen oder gemütlichen Nachmittagen - es gibt kaum etwas, das Heidrun Grabow nicht für die Buchhorster Senioren tun würde. Deshalb erhielt die Buchhorsterin den Blumenstrauß des Monats April. Mehr als 25 Jahre betreut sie bereits ehrenamtlich die älteren Bürger des Ortes. "Es macht solchen Spaß, zuzuhören, wenn von früher erzählt wird", sagt Heidrun Grabow. "Den älteren Menschen haben wir so viel zu verdanken, und es fühlt sich gut an, ihnen wieder etwas zu geben."

- Den Blumenstrauß im Monat August erhält Ernst Meyer aus Beetzendorf für sein zwei Jahrzehnte währendes Engagement um die Seniorengruppe "Fröhliche Runde". Das Besondere an der "Fröhlichen Runde", deren Name für sich spricht, ist die Intensität der gemeinsamen Aktivitäten. Während sich andere Seniorengruppen nur einmal im Monat treffen, trommelt Ernst Meyer seine Mitglieder jede Woche zusammen. "Da sind in den Jahren schon 1000 Treffen zusammengekommen", rechnet der Beetzendorfer vor.

- Der gemeinhin als Zugpferd von Immekath bezeichnete Uwe Randau nimmt im November den Blumenstrauß des Monats entgegen. Uwe Randau ist nicht nur Feuerwehrchef, er rettete den Spielmannszug vor dem Aus, vertritt den Ortsbürgermeister, übernimmt Schlüsseldienste für öffentliche Gebäude und anderes mehr. Über Monate überzeugte Uwe Randau Jugendliche vom Musizieren, motivierte sie immer wieder und resignierte nicht. Getrennt übte er mit ihnen und den Erwachsenen im Spielmannszug. Das wohl größte Lob kommt vom Ortschef Hans-Jürgen Zeitz: "Auf Uwe kann ich mich verlassen. Uwe ist das Zugpferd im Ort."

- "Ich freue mich über die Überraschung durch die Volksstimme. Doch den Dank habe ich nicht allein verdient, sondern auch Hannelore Meyer. Wir haben uns zusammen um die Senioren gekümmert", dankt Helga Scharnhorst aus Wassensdorf für den Juni-Blumenstrauß. "Leider ist unsere Hannelore vor kurzem verstorben", bedauerte Helga Scharnhorst bei einem monatlichen Seniorentreffen im Klubraum der Badekuhle. "Ich habe mich schon früh für die Seniorenarbeit interessiert. Als dann für unsere Linda Abagat, Anneliese Stottmeister und Walter Sender die Nachfolger gesucht wurden, haben Hannelore und ich die Sache ohne groß zu zögern übernommen. Und das war für mich die richtige Entscheidung", meint die Wassensdorferin.

- Der Blumenstrauß im März wurde an Lotti Scholkmann überreicht. Die Röwitzerin hat ein gutes Herz. Davon sind die Röwitzer Senioren überzeugt. Seit nunmehr 15 Jahren trifft sich die ältere Generation jeden ersten Dienstag im Monat zum geselligen Beisammensein. Und wenn nicht gerade ein Ausflug auf dem Programm steht, dann finden die Zusammenkünfte der fröhlichen Runde stets am gleichen Ort statt: Im Partyraum von Charlotte Scholkmann, die seit Kindertagen "Lotti" genannt wird. Sie stellt ihren Partyraum eben gern und kostenlos für die monatlichen Treffen der Senioren zur Verfügung. "Wenn die sich freuen, dann freue ich mich auch. Das hält mich jung und in Bewegung."

- Ilona Schultze aus Jahrstedt bekommt den Blumenstrauß des Monats Juli. Die 55-Jährige war viele Jahre lang ehrenamtlich ausgesprochen aktiv. Einige dieser Aktivitäten hat Schultze mittlerweile aufgegeben, doch um die Senioren kümmert sie sich nach wie vor rührend. Seit Herbst 2013 lädt Ilona Schultze die Jahrstedter Senioren an jedem zweiten Donnerstag im Monat zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Dadurch sollen Gemeinschaft und Zusammenhalt gefördert werden. Außerdem, so ist Ilona Schultze überzeugt, sind diese Veranstaltungen, an denen durchschnittlich zwischen 20 und 30 Rentner teilnehmen, vor allem für Alleinstehende eine gelungene Abwechslung zum Alltag.

- Als Selbstverständlichkeit sieht Harald Schulz aus Quarnebeck sein ehrenamtliches Schaffen für Vereine, Kirche und das Dorf an. Besonders dem Schützenverein fühlt sich Harald Schulz verbunden. "Ich bin halt so", meint der gelernte Landwirt und heutige Rentner. Harald Schulz ist in erster Linie dankbar darüber, dass Heim und Familie geordnet beisammen sind. Wird einmal schnell eine hilfreiche Hand gesucht, dann ist Harald Schulz fast immer der verlässliche Retter in der Not. Sein unermüdliches Wirken für eine intakte Dorfgemeinschaft ist der Anlass dem Quarnebecker Kümmerer den Oktober-Blumenstrauß zu überreichen.

- Der Volksstimme-Blumenstrauß des Monats Mai geht an den Apenburger Jürgen Ulrich. Damit wird sein erfolgreiches Engagement an der Spitze des Fördervereins für den Erhalt des Waldbades in Apenburg gewürdigt. Der Vorsitzende bleibt seiner Bescheidenheit treu und sagt dankend: "Ich nehme die Ehrung stellvertretend für alle an, die tatkräftig mitgeholfen haben, dieses Bad zu erhalten und für die neue Saison vorzubereiten." Trotz aller persönlicher Bescheidenheit, diese Auszeichnung hat die richtige Adresse, denn "manche Tage war Jürgen mehr Stunden im Waldbad zu finden als zu Hause", heißt es von Mitstreitern.

   

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