Ist das Wetter gut, soll wahrscheinlich im März mit dem Ausbau der Lessingstraße sowie einem kleinen Abschnitt der Schulstraße, dem letzten großen Straßenausbau-Vorhaben im Kern von Oebisfelde, begonnen werden.

Oebisfelde l Die Oebisfelder müssen sich auf eine lange Bauphase einstellen. Denn bis zum Herbst sollen die Arbeiten auf dem 462 Meter langen Abschnitt, von der Volksbank, dort wurde im Zuge des Kreiselbaus bereits saniert, bis zur Mühlallerbrücke an der Mauerstraße, andauern.

Ins Ausbau-Visier werden dabei nicht nur die Straßen genommen, sondern auch diverse Kanäle und Versorgungsleitungen. Außerdem sollen auch die im Laufe der Zeit arg in Mitleidenschaft gezogenen Bürgersteige auf Vordermann gebracht werden. Vorgesehen sei zudem auf der linken Seite in Richtung Allergrundschule ein 1,60 Meter breiter kombinierter Fuß/Radweg, der mit dem bislang am Kreisverkehrs endenden Radweg verbunden werden soll.

Veränderungen seien während der Bauarbeiten ebenfalls am Umfeld der Straßen vorgesehen. So müssen wegen der Sanierung eine Anzahl Bäume weichen. Das notwendige Fällen soll dabei in Kürze beginnen. Für die gefällten Bäume sollen neue, laut Plan Ahorn, angepflanzt werden. Weichen müssen auch die vor den Mehrfamilienhäusern befindlichen Hecken.

Während des Ausbau werde es natürlich zu Problemen kommen, die an der Lessingsstraße gelegenen Geschäfte zu erreichen. Das treffe auch auf die Allergrundschule zu. So soll der Einmündungsbereich Schulstraße/Mauerstraße bis zum letzten Augenblick offen gehalten werden, um zumindest zwei Zufahrten zur Schule zur Verfügung zu haben. Wird dort saniert, könne die Grundschule kurzzeitig nur noch über die Magdeburger Straße zu erreichen sein.

Mittlerweile wird aber auch diskutiert, dass Schüler, Lehrer und Eltern eventuell den Hintereingang an der Jahnstraße nutzen können.