Der erst seit 15 Monaten bestehende Verein Kulturklub Drömling (KKD) avanciert zum multikulturellen Zentrum für die Menschen in der Einheitsgemeinde Klötze, der Samtgemeinde Brome und darüber hinaus. Vorsitzender René Schneider zog Donnerstag ein Resümee.

Kunrau l Was die aktuell 42 Mitglieder in dem seit der Gründung vor 15 Monaten liegenden Zeitraum an kulturellen Veranstaltungen auf die Beine gestellt haben, darüber staunte der Vorstand in Vorbereitung auf die am Donnerstag veranstaltete erste Jahreshauptversammlung selbst. "Wir sind kein elitärer Club, sondern haben Freude daran, Kultur in seiner ganzen Bandbreite anzubieten. Ich glaube, das ist uns gelungen", richtete Vorsitzender René Schneider seinen Dank im Vereinsrückblick an die Helfer aus dem Verein, an den Fremdenverkehrsverein Jeetze-Ohre-Drömling und an die Sponsoren. Insbesondere dem Maler Michael Mutmann dankte Schneider für sein Engagement um den Verein. "Das große Wandbild vom Schloss und die stetige Bereitschaft, die Galerien auch sonntags für Besucher geöffnet zu halten, dem gebührt besonderer Dank", hieß es vom Gesamtvorstand.

Der Verein avanciert in einem durchaus rasanten Tempo zum Kulturzentrum für die Einheitsgemeinde Klötze, aber noch verhalten für die Samtgemeinde Brome. "Das liegt sicherlich an den uns gegenüber ausnahmslos finanziell entgegenkommenden Künstlern, wie beispielsweise Dirk Michaelis", wusste Schneider. Es habe häufig viele Stunden benötigt, um Dirk Michaelis, Hans Rath oder die Acoustic Hippies praktisch "für lau" ins Kunrauer Schloss zu holen, führte der Vorsitzende aus. "Aber nun würden sie zu jeder Zeit den Ausflug zum KKD wiederholen", freute es Schneider ob der hervorragenden Kritik von den Künstlern. Mittlerweile habe sich der Kulturklub, das besondere Ambiente des Schlosses als Auftrittsort und auch die gut organisierten Veranstaltungen in Künstlerkreisen herumgesprochen. "Und sie stehen an, wollen diese besondere Atmosphäre erleben", freute sich Schneider.

Freude herrscht auch beim Verein über den Zugewinn der von der Stadt Klötze mietfrei erhaltenen Kellerräumlichkeiten im Schloss. Der Vorstand überlegt nun, über welchen Zeitraum man sich dort einmieten will - auf alle Fälle sollen es zehn Jahre plus werden. Und der KKD wird es auch für andere Vereine ermöglichen, diesen Treffpunkt zu nutzen. Auch dieses Angebot sieht der KKD-Vorstand als kulturelles Miteinander an.

Finanziell hat es der Verein auch dank eines Klötzer Großsponsors geschafft, mit einem knappen Budget auszukommen. Die einwandfrei geführte Kasse hat seit Donnerstag die Kunrauerin Yvonne Nieder vom Bromer Franz-Josef Hansen übernommen. Der ist nun als stellvertretender Schatzmeister weiter mit dabei.