111 Jahre Rohrberger Sportverein wurden am Sonnabend rund um die Mehrzweckhalle des Ortes gefeiert. Dabei gab es zahlreiche Angebote zum Mitmachen.

Rohrberg l Zum 111. Geburtstag ihres Vereins hatten sich die Rohrberger Sportler am Sonnabend einiges einfallen lassen. Auf dem Areal hinter der Sporthalle konnten sich Kinder und Erwachsene im Bogenschießen ausprobieren oder auf der Kegelbahn die Kugeln rollen lassen. Die Kita und die Kinderkirche luden zum Basteln und zur Schatzsuche ein, die Gesichter konnten bunt geschminkt werden, es gab Erbsensuppe aus der Gulaschkanone und am Nachmittag Kaffee und Kuchen - dargeboten vom Seniorenverein.

Ein Höhepunkt war die große Tombola, für die im Vorfeld und auch am verlängerten Wochenende selbst eifrig Lose verkauft wurden. Dank vieler Sponsoren standen attraktive Preise bereit. Den Hauptgewinn, ein Fahrrad, sicherte sich Katrin Przygorski aus Ahlum.

Für die Besten des Kegelwettbewerbes gab es Medaillen. Leider war die Teilnahme nicht so groß wie erwartet, bedauerte Sektionsleiter Thomas Pelczarski. Er bedankte sich bei allen Sportlern, die sich auf der Bahn ausprobiert haben. Bei den Kindern bis elf Jahre siegten Caroline Matte aus Rohrberg und Alexander Lüttich aus Beetzendorf. Bei den 12- bis 17-Jährigen holte sich Kevin Druschke bei seinem ersten Kegelversuch die Goldmedaille. Irmtraud und Klaus Massel aus Jeeben gelang der Sieg bei den Erwachsenen.

Viel Lob gab es für die Vorführung der Judo Crocodiles. Moderator Stefan Lüttich gab Informationen über die Techniken, die vom achten bis zum ersten Kyu (Rang) beherrscht werden müssen. Die jungen Sportler zeigten Würfe, Festhalten, Hebel und Würgen. Auf der Matte waren Felix Neuling (Siedenlangenbeck), David Frenzel, Moritz Mehlhorn (beide Käcklitz), Luke Döhring (Audorf), Wiebke Massel (Jeeben), Philipp Stolz (Poppau), Tim Trüe, Talea Trüe, Julien Pape und Cordell Kusian (alle Miesterhorst) zu erleben. Die einzelnen Übungen wurden mit passender Musik untermalt.

Am späten Nachmittag wurde es dann noch einmal sportlich auf der Kegelbahn. Der einstige Sportvereinschef Otto Klopp hatte den Kontakt zu den Binder Keglern hergestellt, die in der zweiten Bundesliga aktiv sind, und diese für einen Freundschaftswettkampf engagiert.

Burkhard Thiede, Thomas Thiele sowie Wolfram und Richard Albrecht nahmen die Einladung gern an. Für den gastgebenden Verein gaben Carola Hopfgarten, Silke Niebur, Gerd Niebur und Thomas Pelczarski auf der Bahn ihr Bestes. Sie mussten jedoch neidlos anerkennen, dass die Binder einige Übung mehr haben. Deshalb ging der Wanderpokal mit in die Einheitsgemeinde Arendsee. Für die Aktiven war es dennoch eine interessante Begegnung, zumal auch das Abgucken erlaubt ist.

   

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