Oschersleben/Altenhausen l Das Oschersleber Jugend-Akkordeonorchester der Musikschule Kurt Masur hat drei Tage lang intensiv geprobt. Das Besondere daran ist der Ort: Das idyllisch gelegene Schloss Altenhausen diente den jungen Künstlern als Übungslager für die neu zu erlernenden Stücke.

"Das Schloss bietet optimale Bedingungen", sagte die musikalische Leiterin Kerstin Radke. Die Akkordeonspieler konnten ganz ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend üben. Von morgens bis abends wurde daher in der alten Wehr- und Ritterburg des 12. Jahrhunderts geprobt. Ob allein oder in Kleingruppen: Spätestens am Abend fanden sich alle Teilnehmer zur Gesamtprobe des Orchesters zusammen.

Unterstützung erhielt das Orchester durch die beiden Musikpädagogen Heidrun Peiffer und Klaus Hoppe, sowie durch Sarah Küchenhoff, eine Akkordeonspielerin aus dem Erwachsenen-Orchester und Marius Beier, ein älterer Akkordeonschüler der Musikschule. Auch zahlreiche Eltern waren mitgereist und halfen tatkräftig dort, wo Hilfe benötigt wurde. "Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken", sagte Leiterin Radke erfreut.

"Die richtige Arbeit begann erst, als der Notentext saß, denn dann musste am musikalischen Ausdruck gefeilt werden", erklärt die Musikpädagogin Heidrun Pfeiffer. Kerstin Radke ergänzt: "Als aber nach einem langen Tag die letzten Töne verklungen waren, saßen wir noch gern beisammen. Vieles gab es zu erzählen und auszutauschen, da man sich für gewöhnlich nur einmal wöchentlich zu den Proben in der Musikschule sieht."

Das Probenlager wurde schließlich mit einem Neujahrskonzert des Ensembles im Schloss erfolgreich beendet. Neben neu erarbeiteten Werken wurden auch Solobeiträge auf dem Klavier und Akkordeon sowie kleine Gedichte vorgetragen. Dies lockte nicht nur Eltern, Großeltern und Verwandte an. Auch Zuhörer aus Altenhausen und Umgebung kamen zum Konzert und lauschten den Klängen. Somit fand das diesjährige Probenlager einen würdigen Abschluss.