Entgegen ersten Informationen des Kulturvereins Webers Hof gibt es in diesem Jahr doch den beliebten Kulturkalender für die Colbitz-Letzlinger Heide. Der ehs-Verlag hat erstmals die Erstellung in Eigenregie vorgenommen, da sich der Kulturverein organisatorisch und personell nicht dazu in der Lage sah, wie es vor wenigen Tagen noch hieß. Seit Montag wird der Kalender in der Region verteilt.

Landkreis Börde. Kulturfreunde der Region und darüber hinaus müssen auch im fünften Jahr nicht auf den Kulturkalender für die Colbitz-Letzlinger Heide verzichten. Der Magdeburger ehs-Verlag nahm sich erstmals der Erstellung des Kalenders in Eigenregie an, wie Birgit Heisel vom Verlag jetzt der Volksstimme mitteilte.

Bereits zum 5. Mal erscheint der Kalender, in dem sich für die Vereine und Veranstalter der Region die Möglichkeit bietet, die zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten in übersichtlicher Form zu veröffentlichen. "Dank der guten Zusammenarbeit mit den Vereinen, Veranstaltern und Institutionen der Region, die sämtliche Veranstaltungen zugearbeitet haben, konnten wir diese exakt und schnell zusammentragen. Auch neue Veranstaltungsorte wie beispielsweise Tangermünde und Gut Glüsig sind in das Heft aufgenommen worden. Wir möchten uns bei allen Inserenten der Region bedanken. Denn durch ihre Beteiligung ist es wieder möglich geworden, den Kulturkalender in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen kostenlos zur Verfügung zu stellen", sagte Birgit Heisel.

Von Blues und Folklore bis hin zu Kabarett

Die Verteilung des Kalenders läuft bereits. Insgesamt 10 000 Exemplare sind gedruckt worden. Die Inhalte des Kalenders reichen von Blues, Folklore und Classic-Rock über Theater, Kabarett und klassischen und zeitgenössischen Musikveranstaltungen, Tanz, Kleinkunst und vielem mehr. Das Vorwort stammt vom Bürgermeister in Gardelegen, Konrad Fuchs, denn in Gardelegen wird in diesem Jahr der 15. Sachsen-Anhalt-Tag stattfinden.

Ebenso ist der Kalender ein Werbemittel, das die Colbitz-Letzlinger Heide als eine historische Kulturlandschaft vorstellt. Auf einer Karte im Innenteil sind die verschiedenen Veranstaltungsorte mit separaten Nummern eingezeichnet. "Die Auflage für das Jahr 2012 ist bereits in Arbeit", sagte Birgit Heisel.