Die Kinder und Erzieherinnen der Ottleber Kindertagesstätte "Schloss Trautenburg" haben dem bisherigen Bürgermeister Karlheinz Röper für dessen Arbeit in den zurückliegenden Amtsjahren gedankt. Unter anderem hatten sie für ihn ein Überraschungsprogramm vorbereitet.

Ottleben. Als Auslebens Bürgermeister Karlheinz Röper von Kindertagesstättenleiterin Kerstin Busse in Ottleben in die Einrichtung gebeten wurde, wusste er noch nicht, was ihn dort erwartete. Um so erstaunter war er, als er die komplette Belegschaft mit allen Knirpsen im Wichtelraum vorfand. Und als ihm zusammen mit Ehefrau Heidi auch noch ein Ehrenplatz angeboten wurde, wurden ihm langsam die Knie weich und das Herz schlug schneller.

"Wir wollen unserem Noch-Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit und die ständige Hilfe in unserem Kindergarten ganz herzlich danken", sagte Tagesstättenleiterin Kerstin Busse und verwies auf das Telefon, welches ein ständiger Draht zum Bürgermeister war. "Wir wurden bei Problemen und Anliegen immer erhört und alles hat gut geklappt", erzählte Kerstin Busse weiter.

Ein anschließendes Programm mit Tänzen, Gesang, Gedichten und jeder Menge guter Ratschläge, vorgetragen von den Gruppen und Betreuern der Kindereinrichtung, verfehlte seine Wirkung nicht. Sichtlich gerührt von so viel Dank und Herzlichkeit kämpfte Karlheinz Röper um seine Fassung.

Seit 2004 besetzte Röper das Amt als Bürgermeister der Gemeinde Ausleben und verabschiedet sich nun in den wohlverdienten Ruhestand. "Ich habe fast alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe", erklärte er und freut sich noch heute beispielsweise über die Einweihung des Krippenbereiches in der Ottleber Kindereinrichtung. Auch wenn ihm die Einrichtung eines Jugendtreffs in der Gemeinde nicht gelungen ist, freut er sich dennoch auf die viele Freizeit, die nun auf ihn wartet. "Ich werde mit meiner Frau viel reisen und dabei die Welt erkunden, aber dennoch meine Arbeit in den Vereinen weiterhin fortsetzen", weiß Karlheinz Röper schon heute. Auch seinem Hobby, der Jagd, will er zukünftig etwas mehr Zeit widmen. "Wir wollen alles in Ruhe angehen", meint auch Ehefrau Heidi.

Dennoch wird Karlheinz Röper in der Kindereinrichtung auch weiterhin auf dem Laufenden sein, denn die Vorsitzende des Fördervereines des Kindertagesstätte, Katrin Schannor, ernannte ihn feierlich zum Ehrenmitglied im Förderverein.

Als weiteres Geschenk wählten die Vereinsmitglieder einen jungen Ahornbaum, der mit Sicherheit einen geeigneten Platz in Röpers Garten finden wird. Derzeitig trägt er noch keine grünen Blätter, aber auch hier hatten die Gratulanten bestens vorgesorgt. Grüne Blätter aus Papier mit einer Reihe von guten Wünschen beschrieben, sollen dem zukünftigen Ruheständler alles erdenklich Gute bringen.

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