Nach Pfingsten wird in Ottleben damit begonnen, die ersten 400 Meter der L104 aus Richtung Hornhausen zu sanieren. Deshalb wird die Straße vom 16. Juni bis Ende November voll gesperrt sein und muss weiträumig umfahren werden.

Ausleben l Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Ottleben-Ausleben-Warsleben geht weiter. Jetzt nehmen sich Mitarbeiter einer Hornhäuser Baufirma im Auftrag des Landes, der Gemeinde und des Trink- und Abwasserverbandes Börde (TAV) die ersten 400 Meter in Ottleben vor. Also die Strecke vom Ortseingang bis Höhe Fabrikweg. Baubeginn ist am Dienstag nach Pfingsten. Wenn alles gut geht, ist Ende November alles fertig, wie Bürgermeister Dietmar Schmidt sagt.

Und bis dahin wird die Straße auch voll gesperrt sein, womit am 16. Juni begonnen wird. "Aus arbeitsschutztechnischen Gründen war eine halbseitige Sperrung nicht möglich", sagt der Bürgermeister, der allen Verkehrsteilnehmern rät, die großräumige Umleitung zu beachten und zu nutzen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil im August mit der Sanierung der Bundesstraße am Oschersleber Ortsausgang begonnen wird, was die Verkehrssituation in der Region noch komplizierter werden lässt.

Vom 16. Juni an wird dann auch der Busverkehr im Bereich der Großgemeinde Ausleben umgeleitet. Die Busse fahren dann in Richtung Oschersleben über Hamersleben, Neuwegersleben und Hornhausen. In Ottleben werden dazu in der Hamerslebener Straße zwei Ersatzhaltestellen eingerichtet und in Hornhausen die Haltestellen in der Ottlebener Straße und in der August-Bebel-Straße nicht mehr angefahren.

Damit während der Bauzeit in Ottleben trotz der Vollsperrung beispielsweise die Tankstelle, der Getränkemarkt, der Polsterbetrieb und das Wohnhaus am ehemaligen Bahnhof von Anliegern und anderen Dorfbewohner erreicht oder von den Geschäftspartnern auch beliefert werden können, wird nun gleich zu Beginn der Arbeiten ein parallel zur L104 vorhandener Wirtschaftsweg so hergerichtet, dass er befahrbar ist. Dieser Weg wird dann 3,50 Meter breit sein und Ausweichstellen haben. "Der Weg ist aber ausdrücklich keine Umleitungsstrecke und für Lkw generell nicht befahrbar", wie Dietmar Schmidt sagt.

Begonnen wird mit den L104-Sanierungsarbeiten in Höhe des Ottleber Fabrikwegs, um sich dann zum Ortsausgang vorzuarbeiten. Zu diesen Arbeiten gehört unter anderem einen Schmutzwasser- und einen Regenwasserkanal in die Erde zu legen, Trinkwasserleitungen auszutauschen, den ostseitigen Fußweg zu erneuern und bis zur Tankstelle zu verlängern sowie am Schluss des Sanierungsprojektes die 6,50 Meter breite Fahrbahn zu asphaltieren.

"Ich hoffe, dass unser Plan aufgeht und sich vor allem alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten", sagt der Bürgermeister, der sich zum einen freut, dass nach dem Ende der diesjährigen Arbeiten alle Grundstücke in Ottleben, Ausleben und Warsleben an die zentrale Schmutzwasserentsorgung angeschlossen sind. Und der überdies für die nächsten Jahre weitere Straßenarbeiten ankündigt. So werde nach dem Stand der Dinge in Absprache mit dem Land im nächsten Jahr die aus Beckendorf kommende L77-Ortsdurchfahrt erneuert und werden in den zwei Jahren darauf die restlichen Abschnitte der L104 saniert.

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