Ende des Monats und damit ein Vierteljahr später als geplant soll das neue Kroppenstedter Feuerwehrgerätehaus fertig sein. Bis dahin müssen noch Mängel beseitigt und Restarbeiten erledigt werden. Mit ihrer Jahresversammlung wollen die Kroppenstedter Feuerwehrleute am 13. Februar ihr neues Domizil so richtig in Besitz nehmen.

Kroppenstedt l Das neue Kroppenstedter Feuerwehrgerätehaus wird am heutigen Mittwoch ganz genau unter die Lupe genommen. Und zwar von Mitarbeitern des Landkreis-Bauordnungsamtes. Die kommen um 10 Uhr, um das Gebäude bautechnisch abzunehmen, nachdem sich auch schon die Feuerwehrunfallkasse am vergangenen Donnerstag den Neubau angesehen hatte.

"Die Jahresversammlung der Feuerwehr am 13. Februar wird bereits im neuen Domizil stattfinden."

"Die Vertreter der Unfallkasse hatten nur zwei kleine Beanstandungen. Ein Verbandskasten war nicht an der richtigen Stelle und eine kleine Schwelle sollte noch farbig gekennzeichnet werden", sagte Ines Becker während der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates der Westlichen Börde. Und die Verbandsgemeindebürgermeisterin sowie Bauherrin des Gerätehauses hofft nun, dass auch die heutige Abnahme ohne größere Beanstandungen über die Bühne geht.

Denn dann wäre der Weg zur Inbetriebnahme des Neubaus so gut wie frei, bei dem es in den zurückliegenden Wochen und Monaten doch das eine oder andere Problem gegeben hat. Mit der Folge, dass das Feuerwehrgerätehaus nicht wie einst geplant bereits Ende Oktober des vergangenen Jahres, sondern erst ein Vierteljahr später fertig wird.

Was Ines Becker während der jüngsten Ratssitzung vor allem damit begründet hat, dass in einigen Räumen die Feuchtigkeit nicht rauszubekommen gewesen sei und deshalb der Fußboden nicht zum geplanten Zeitpunkt verlegt werden konnte. Die Bauherrin kündigte an, dass dieser Fußboden Ende dieser Woche verlegt sein werde und Ende des Monats auch alle aufgetretenen Mängel beseitigt sein würden. So dass Das Gerätehaus am 1. Februar einzugsfertig sei.

Wobei die Mitglieder der Kroppenstedter Feuerwehr bereits zwischen Weihnachten und Neujahr mit dem Umzug angefangen und einiges in die schon fertigen Räume gebracht haben. Ines Becker sei sich sicher, "dass die Jahresmitgliederversammlung der Feuerwehr am 13. Februar problemlos im neuen Domizil stattfinden und der gesamte Umzug Ende Februar erledigt sein wird".

"Durch diese Material-änderung haben wir auch 600 Euro gespart."

Ines Becker nutzte diese Ratssitzung auch, um Fragen zum neuen Feuerwehrgerätehaus zu beantworten, die ihr die Fraktion "UWG/CDU Ausleben" schriftlich gestellt hatte. Die Ausleber hatten dabei unter anderem kritisiert, dass für die Wände in der Fahrzeughalle nicht Kalk-Zement-Putz verwendet worden ist, der laut Ausschreibung geplant worden sei, sondern Gips-Putz, der nach Ansicht der Ausleber für solch eine Halle, in der mitunter feuchte Fahrzeuge abgestellt werden, nicht geeignet sei. Wie die Verbandsbürgermeisterin mitteilte, habe diese Änderung der Bauleiter vorgeschlagen und sei die Baufirma aus fachlicher Sicht damit einverstanden gewesen. "Dadurch haben wir auch 600 Euro gespart", wie Ines Becker sagte, die einräumte, dass es in dieser Angelegenheit noch Unstimmigkeiten gebe, für deren Klärung Meinungen von außerhalb eingeholt werden: "Das ist bereits in die Wege geleitet."

Am 22. April des vergangenen Jahres ist mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses per feierlichem ersten Spatenstich auf einem Teil des Kroppenstedter Festplatzes unmittelbar neben der alten Bundesstraße81 begonnen worden. Richtfest wurde am 15. Juli gefeiert. Das Ganze wird etwa 670000 Euro kosten, die allesamt aus dem Säckel der Verbandsgemeinde genommen werden müssen, weil es keine Fördermittel vom Land gibt.

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