Was beim Weihnachts- oratorium in Hötensleben bereits verkündet wurde, nimmt nun seinen ausführenden Lauf. Sechs Wochen vor der Aufführung der Johannes-Passion in der Bartholomäuskirche haben die Proben für das aufwendige Konzert begonnen.

Hötensleben l Mehr als 40 sangesfreudige Männer und Frauen aus Chören des Kirchenkreises Egeln hatten sich am Sonnabend zur ersten Übungsstunde mit Pfarrer und Dirigent Peter Mücksch im Pfarrhaus eingefunden. Das erhabene Werk des Johann Sebastian Bach enthält eine ganze Reihe dramatischer Choräle, und damit diese dem Anspruch des österlichen Opus` gerecht werden, ist profunde Probenarbeit gefragt.

Am 14. März, eine Woche früher als zu Weihnachten noch in Aussicht gestellt, erklingt die Johannes-Passion inmitten Hötenslebens barocker Kirchenpracht (18 Uhr). "Und zwar die sehr selten aufgeführte Fassung II von 1725", wie Peter Mücksch ankündigt und weiter erläutert: "Sie ist neben ihrer größeren Schwester, der Matthäus-Passion, die einzige vollständig erhaltene Passion von Johann Sebastian Bach und erzählt ergreifend die Leidensgeschichte Jesu Christi. Kurzum, es ist eines der beeindruckendsten Werke der evangelischen Kirchenmusik."

Wie auch beim Weihnachtsoratorium stellt sich der Projektchor des Kirchenkreises der musikalischen Herausforderung nicht allein, professionelle Solisten intonieren die Arien, und den orchestralen Part übernimmt die "Saxonia Music Company" aus Leipzig unter Leitung von Roland Schaetz. Karten für die Aufführung können ab sofort im Hötensleber Pfarramt bestellt werden, Telefon: 039405/358.