Die Kreisstraße K 1263, sie verbindet Altenweddingen und Schwaneberg, bleibt Gesprächsthema. Sie ist für Fußgänger oder Radfahrer, die zwischen den genannten Orten pendeln, im Moment die einzig mögliche Verbindung und birgt Gefahrenpotenzial.

Sülzetal l Gemeinde und Landkreis, in dessen Zuständigkeit die Straße liegt, hatten sich Ende Januar zum Lokaltermin vor Ort getroffen, um gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen. Hintergrund war ein tragischer tödlicher Verkehrsunfall, der sich am 17. Januar auf dieser Straße ereignet hatte (Volksstimme berichtete).

"Der Bau eines Rad-/Fußweges muss dringend veranlasst werden."

Axel Spengler, Ortsbürgermeister Schwaneberg

Einen ausgebauten Fuß- oder Radweg gibt es nicht. So sind gefährliche Begegnungen mit dem Kraftfahrzeugverkehr kaum auszuschließen. Schwanebergs Ortsbürgermeister Axel Spengler, er hatte bereits im Jahr 2003 auf mögliche Gefahren der Kreisstraße aufmerksam gemacht, hat dieses Thema erneut aufgegriffen und fordert mit Nachdruck dringend Lösungen des Problems. Auf der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag teilte er mit, dass es innerhalb kurzer Zeit einen zweiten schweren Unfall auf der Kreisstraße gegeben hätte und dringend der Bau eines Rad-/Fußweges veranlasst werden müsse. "Das Unfallopfer ist von einem Lkw angefahren worden und liegt noch immer im Krankenhaus", zeigte sich Spengler besorgt.

"Wir wünschen uns, dass der Landkreis in unserem Sinne aktiv wird."

Friedrich Rabe, Ortsbürgermeister Altenweddingen

Auch die Einwohner wünschen sich die Schaffung eines sicheren Weges. Um diese nachhaltig zu unterfüttern, werden Unterschriften gesammelt. "Wir erhoffen uns im Resultat dieser Unterschriftensammlung, dass der Landkreis für unsere Bedenken sensibilisiert und in unserem Sinne aktiv wird", so die beiden Ortsbürgermeister. Bis gestern lagen die Listen in Schwaneberg aus. "Ab heute liegen diese bei uns in Altenweddingen zur Unterschrift aus", erklärt Friedrich Rabe. "Wenn die Unterschriftensammlung beendet ist, werden wir die Listen dem Landkreis Börde übergeben", erklärten Spengler und Rabe.

Jörg Methner, Bürgermeister der Gemeinde Sülzetal, hat sich indes bereit erklärt, die Ortsbürgermeister und den Landkreis Börde an einen Tisch zu bitten, um die Problematik zu erörtern und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

 

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