Kroppenstedt (yhe) l Nach dem Tod eines Traktoristen auf einem Ackerstück zwischen Kroppenstedt und Hakeborn haben die Ermittlungen des Gewerbeaufsichtsamtes begonnen. Jedoch konnten die Mitarbeiter die Ursachen des tragischen Unglücks Dienstag nicht abschließend ermitteln, da die Bedienungsanleitung der Ackerwalze nicht vorgelegt werden konnte. Das erklärte Dietrich Probst, Leiter der Gewerbeaufsicht Magdeburg am Dienstagnachmittag. "Ohne Bedienungsanleitung können wir nicht zweifelsfrei feststellen, was das Opfer getan hat, welche Hebel es bedient hat, um die Ackerwalze in Arbeitsstellung zu bringen, nachdem er das Ackerstück befahren hatte", so Probst. Es werde in mehrere Richtungen ermittelt. Gab es eine Fehlbedienung? Liegt ein Fehler des Herstellers vor? Diese Fragen konnten noch nicht beantwortet werden. Die Mitarbeiter des Magdeburger Gewerbeaufsichtsamtes ermittelten vor Ort, dass die Ackerwalze Baujahr 2013 sei, und es sich bei dem Opfer um einen erfahrenen Traktoristen handelte.