Der Ausbau der Bundesstraße B 246 a in Seehausen wird fortgesetzt. Am letzten Teilabschnitt der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von 660 Metern haben Fachleute den grundhaften Ausbau in Angriff genommen.

Seehausen l Schweres Gerät frisst sich kontinuierlich ins Erdreich und wuchtet den so entstandenen Abraum auf einen bereitstehenden Lkw. "Wir bereiten den Boden für die nun folgenden Verlegearbeiten vor", erklärt Vorarbeiter Reinhard Lübbecke das emsige Treiben auf der Baustelle.

Maßnahme wird Sommer 2016 abgeschlossen

Wenn das geschehen ist, werden Schmutz- und Regenwasserkanäle, Haus- und Trinkwasseranschlüsse sowie Energiekabelgräben in den Boden verbracht, beschreibt Lübbecke das weitere Vorgehen. "Ganz zum Schluss wird dann die Straße gebaut, Gehwege und Nebenanlagen hergerichtet", erläutert der Vorarbeiter sich anschließende Schritte.

Dass der Umfang dieser Arbeiten nicht in ganz kurzer Zeit zu bewerkstelligen ist, scheint daher verständlich und für die Bürger nachvollziehbar. Die Maßnahme wird voraussichtlich im Juni 2016 abgeschlossen sein. Für den Fahrzeugverkehr sind Umleitungen ausgewiesen. Anwohner erreichen ihre Grundstücke zu Fuß. Für sie werden gesicherte Übergange angelegt.

Die Schwarzdecke der Straße wurde inzwischen abgefräst und fachgerecht entsorgt. Im Moment sind die acht Monteure und Straßenbauer vor Ort damit beschäftigt, Schmutzwasserkanal und Rohre zu verlegen. Zeitgleich erfolgen Erdarbeiten an der neuen Kabeltrasse. "Ab der kommenden Woche werden wir den Regenwasserkanal verlegen", blickt Reinhard Lübbecke voraus. Mobilbagger, Radlader, Lkw und Minibagger für Kabelgräben und Hausanschlüsse stehen für diese Aufgaben bereit.

Neuer Bauabschnitt startet an der Kreuzung Ringstraße

Fertiggestellt sind die Bauabschnitte Wanzlebener Straße und der Kreisverkehr, Abschnitte der Dreilebener Straße - den Seehäusern besser als Buttergasse bekannt - und die Ringstraße. "Der aktuelle Bauabschnitt startet an der Kreuzung Ringstraße/August-Bebel-Straße und endet am Ortsausgang Richtung Siegersleben", beschreibt Bauamtsleiter Olaf Küpper das weitere Vorgehen.

In die Baumaßnahme wird auch das Umverlegen des Katangrabens eingebunden. Dieser teilweise offene Graben ist in die Jahre gekommen. "Er wird künftig seinen Weg in einem Kanal von einem Meter Durchmesser finden. Er führt Wasser von Wiesen und Äckern mit sich und wird dann auch Oberflächenwasser oder Wasser anliegender Grundstücke aufnehmen und ableiten", so der Bauamtsleiter. "In das Projekt sind die Landesstraßenbaubehörde, die Stadt Wanzleben-Börde sowie der Trink- und Abwasserverband Börde involviert", sagt Olaf Küpper.