Grundschule und Hort Altenweddingen hatten zu Wochenmitte zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Die 120 Kinder der Klassen 1 bis 4 zeigten in der Turnhalle ein Programm. Die Schule stellte ihr Bildungskonzept vor.

Altenweddingen l "Grundschule und Hort Altenweddingen öffneten die Türen, um Eltern und Großeltern von aktuellen und zukünftigen Schülern und weiteren Interessierten das Lernen an der Grundschule näherzubringen", sagte Bernd Obermeier vom Schulförderverein zum inhaltlichen Hintergrund des ereignisreichen Tages im Schulhaus an der Bahrendorfer Straße. Mit der regelmäßig einmal im Jahr stattfindenden Veranstaltung würden Schule und Hort ihre Verbundenheit mit den Einwohnern der Einheitsgemeinde Sülzetal zeigen.

Morgens konnten beim Tag der offenen Tür interessierte Besucher als Hospitanten an einer Deutsch-Stunde teilnehmen, in der im sogenannten Frontal-Unterricht die Regeln der Rechtschreibung vermittelt und vertieft wurden. Frontalunterricht ist ein zumeist thematisch orientierter und sprachlich vermittelter Unterricht, in dem die Klasse gemeinsam unterrichtet wird.

In der zweiten Stunde zeigten die Schüler, wie anhand eines Lernpasses und vielen "Lerntrainern" das im Frontalunterricht erworbene Wissen im eigenen Lerntempo geübt und vertieft wurde. Die Gäste konnten sich den Lernpass ansehen, in dem alle Aufgabengebiete von Deutsch und Mathematik über Sachthemen und Computerunterstützung enthalten sind. "Deutlich wurde hierbei das Ziel, den Kindern das Lernen des Lernens zu vermitteln", sagte Obermeier.

Am Mittag stellten Schulleiterin Ute Ellert und mehrere Lehrkräfte vor 20 Eltern das Schulkonzept und die Lernmethoden der Grundschule vor und erläuterten an konkreten Projekten detailliert die Bildungsarbeit.

"Durch viele vertiefende Fragen der Teilnehmer konnten besonders die Unsicherheiten der Eltern zu dem Thema Rechtschreibung geklärt werden", freute sich die Schulleiterin über das Interesse. Auch sei aus der Umsetzung des Schulkonzeptes deutlich geworden, warum die Schüler auch in der 4. Klasse "immer noch gern und fröhlich zur Schule gehen und den Spaß noch nicht verloren haben".

Anschließend führten die Kinder von Schule und Hort ein buntes Programm in der Sporthalle auf. Neben Eltern und Großeltern gehörten Altenweddingens Ortsbürgermeister Friedrich Rabe (Linke) und CDU-Gemeinderat Marco Falkenberg, Vorsitzender des Sozialausschusses, zu den Zuschauern. "Ich werde mir nach dem Programm bei einem Rundgang noch die räumliche Situation in der Grundschule anschauen", kündigte Falkenberg an. In der alten Villa stößt die Grundschule an ihre räumlichen Kapazitäten. Die Gemeinde verfolgt das Ziel, das hinter der Grundschule leerstehende Gebäude der früheren Sekundarschule mit Hilfe von Landesmitteln aus dem Teilentschuldungsprogramm "Stark III" zur Grundschule umzubauen. Das Antragsverfahren dazu dauert noch an, entschieden ist noch nichts.

Neben einigen fröhlichen Liedern unter Leitung von Lehrerin Ines Gstöttenmayer traten die Tanzgruppe und die Theatergruppe der Schule beim Programm in der Sporthalle auf. Auch Einzelleistungen auf dem Akkordeon, auf Melodicas, einem Piano und auf der Gitarre rundeten die vielfältigen kulturellen Einlagen ab. Auch die Hortkinder zeigten, wie engagiert ein fröhliches Miteinander gepflegt wird. Die Schüler erhielten kräftigen Applaus von den Zuschauern.

Der Nachmittag klang dann im Hort bei einem Kuchenbuffet und Kaffee aus. Dabei bot sich die Gelegenheit, mit den Hort-Erziehern, den Lehrkräften und den Mitgliedern des Fördervereins in Gesprächen Fragen zu klären.

Die Kinder konnten malen und basteln oder sich auf dem Schulhof an Balanciergeräten oder der Schaukel austoben.

 

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