Oschersleben l Ingesamt 18 Mal mussten die Feuerwehren aus Oschersleben und seinen Ortsteilen am Dienstag wegen Sturm "Niklas" ausrücken. "Allein die Kräfte der Kernstadt wurden zu insgesamt elf Einsätzen gerufen. Und ich zähle nur die Alarmierungen aus der Leitstelle in Haldensleben", erklärte Feuerwehrsprecher Andreas Ehrhardt.

Umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer forderten die Feuerwehrleute bis in die Abendstunden. Umgestürzte Bäume mussten unter anderem in der Seelmannstraße, in der Breitscheidstraße sowie im Seehäuser Weg beseitigt werden.

Auch zu Einsätzen in den Ortsteilen Neindorf und Hornhausen wurden die Oschersleber gerufen. "Vorwiegend galt es, den öffentlichen Verkehrsraum zu schützen und frei zu machen", erklärte Ehrhardt weiter. In Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof sei mehrfach öffentlicher Raum wegen herabstürzender Dachteile gesichert worden.

Abgesehen von den Alarmierungen haben die Feuerwehren aber auch in beratener Funktion mehreren Bürgern auf Privatgrundstücken zur Verfügung gestanden. Verletzte gab es nicht. Ein Gesamtschaden konnte bis Mittwochnachmittag nicht beziffert werden.

Das Baubetriebsamt rät Osterspaziergängern unterdessen zur Vorsicht. Noch immer könnten sich beschädigte Äste von Bäumen lösen.

 

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