Glück im Unglück hatte ein Rentner aus Losse, dem in der Nacht zu gestern das Wohnhaus abgebrannt ist.

Losse l Kurz vor 22 Uhr alarmierte die Leitstelle Stendal neben Losse die umliegenden Feuerwehren aus Drüsedau, Bretsch und Seehausen. Letztere rückten auch mit ihrer Drehleiter an. Weniger, um ins das Haus zu kommen, sondern vor allem um den Unglücksort am Dorfrand für die Einsatzkräfte ausleuchten zu können. Rund 40 Blauröcke waren am Ende mit acht Fahrzeugen angerückt, um die Flammen zu bekämpfen, denen der 76-jährige Bewohner unverletzt entkommen konnte, nachdem er das Feuer laut Polizeiangaben selbst entdeckt hatte.

Wie vom Seehäuser Stadtwehrleiter Enrico Schmidt zu erfahren war, verschafften sich die Kameraden nach ihrem Eintreffen unter schwerem Atemschutz zuerst Zugang zum Erdgeschoss, das beim Eintreffen schon in voller Ausdehnung brannte, während die Flammen allmählich auf das Dachgeschoss übergriffen. Obwohl die Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle hatten, dürfte es sich um einen Totalschaden handeln, der nach ersten Schätzungen bei gut 30000 Euro liegt.

Ordnungsamt besorgt schnell eine Unterkunft

Während die Seehäuser und Bretscher Feuerwehren kurz nach Mitternacht abrückten, dauerte die Nacht für die Brandwachen aus Losse und Drüsedau etwas länger. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch. Aber die Einatzleitung ging nach ersten Erkenntnissen zumindest nicht von einer Brandstiftung aus.

Das Ordnungsamt vermittelte noch in der Nacht kurzfristig eine Unterkunft für den allein lebenden Ruheständler, der inzwischen aber wieder in Losse Aufnahme gefunden hat, hieß es auf Nachfrage.

Ein Video zum Brand unter www.volksstimme.de/osterburg

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