Das Ziel definierten die Verantwortlichen des DRK-Kreisverbands Östliche Altmark eindeutig: dessen Weiterentwicklung auf höchstem Niveau.

Osterburg l "Ich bin mir sicher: Die Bürger des Landkreises brauchen das DRK." Frank Latuske sprach das Wachstum des Kreisverbandes Östliche Altmark an: Neben dem im Vorjahr eingeweihten Senioren- und Betreuungszentrum "Am Schwanenteich" in Stendal nannte der Vorstandsvorsitzende auch den erweiterten Service mit der Tagespflege und die Gründung des 11. Ortsvereines unter dem Dach des Deutschen Roten Kreuzes: Seit November existiert er in Osterburg.

Und genau dort, wo der Verein praktisch aus der Taufe gehoben wurde, trafen sich die Delegierten des Kreisverbandes am Sonnabend, um Resümee zu ziehen und um einen Blick voraus zu wagen. Im Osterburger Altenpflegeheim würdigte Dieter Denck die Arbeit der vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die ihren Dienst in der ambulanten und stationären Pflege, in der Betreuung und Hilfe leisten. Der Präsident sieht den Kreisverband mit seinen rund 500 hauptamtlichen Kräften "breit aufgestellt" und zog ein positives Fazit der 2013er Arbeit: "Wir können gemeinsam stolz auf das Erreichte sein."

Hochwasser: Schnelle Hilfe für die Betroffenen

Während die Einrichtungen und die Angebote des Kreisverbandes kontinuierlich wachsen, sorgte das Minus an Mitgliedern - das Gros sind die ehrenamtlich Tätigen - für einen kleinen Wermutstropfen. Die Zahl sank von 4619 auf 4256 in 2013. Dennoch schauen die Verantwortlichen optimistisch nach vorn, wollen gemeinsame Projekte weiter entwickeln, neue Herausforderungen meistern und investieren. Beispielsweise in den Neubau der Kindertagesstätte in Osterburg mit dem Sozialzentrum. Der Komplex soll im Sommer mit Leben erfüllt werden, zählt im 2014er Haushaltsplan zum finanzstärksten Posten, wie Viktor Schellert, verantwortlich für das Controlling, berichtete. Als weiteres Ziel nannte er die Weiterentwicklung des Konzeptes für den Neubau der Kinder- und Jugendhäuser "Anne Frank" in Tangermünde. Die Verantwortlichen des Kreisverbandes, eines der größten Arbeitgeber der Region, schauen auch weiter voraus und kündigen an, sich auch 2015 um den Rettungsdienst im Landkreis bewerben zu wollen. Dieser sei "ein wichtiges Glied der komplexen Hilfeleistung" beim DRK. "Wir gehen von einem fairen Genehmigungsverfahren aus", sagt Dieter Denck.

Beim Rückblick auf das Vorjahr rückte nicht nur das "gute Jahresergebnis" des Etats in den Mittelpunkt, sondern auch die zahlreichen Aktivitäten der Mitarbeiter. Wobei auch das Hochwasser verdeutlichte, wie schnelle und humanitäre Hilfe aussieht. In drei Notunterkünften wurden 1700 Betroffene versorgt.

Die Delegierten, die sich am Sonnabend am Gesang der Jugendlichen Pia Nahrstedt und Anne Kock von der Musikerfabrik Frank Wedel aus Stendal erfreuten, stimmten neben der Entlastung des Vorstandes über zwei Personalien ab: Wilfried Raup, der bereits ein Jahr lang die Rolle als Interims-Stellvertreter inne hatte, ist nun offiziell der stellvertretende Vorsitzende. Desweiteren ist Matthias Krauß neu im Vorstand vertreten.

 

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