Das Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasium soll auch in diesem Jahr von geplanten Investitionen profitieren. Der Landkreis als Schulträger möchte das Brandschutzkonzept umsetzen.

Osterburg l Rund 400000 Euro sind im diesjährigen Haushaltsplan des Landkreises Stendal für die brandschutztechnische Ertüchtigung der Osterburger Bildungsstätte vorgesehen. Allerdings müssen sich die Verantwortlichen noch ein wenig gedulden, ehe die geplanten Arbeiten im Gymnasium, in dem aktuell 680 Schülerinnen und Schüler in 29 Klassen unterrichtet werden, vonstatten gehen.

Gudrun Stannull zieht die Ferienzeit und damit die sechswöchige Sommerpause für die Realisierung der Pläne in Betracht. Gleichzeitig hofft die Leiterin des Regiebetriebes Gebäude beim Landkreis, dass der Etat genehmigt wird. Ende Februar könnte er freigegeben werden. In den Vorjahren ging die Modernisierung des Gebäude-Komplexes Schritt für Schritt voran. Und dieser Rhythmus solle im Interesse der Pädagogen, Schüler und des Schulträgers beibehalten werden. Stannull ist jedenfalls optimistisch, dass die bestehenden Mängel des Brandschutzes im Haus A, das unter anderem auch die Aula der Lernstätte beherbergt, in diesem Jahr abgestellt werden können. "Bestimmte Brandschutzvorkehrungen müssen getroffen werden", sagt Stannull, die erwähnt, dass beispielsweise das Treppenhaus des Gymnasiums ein Brandabschnitt in diesem Konzept ist. In diesem Zusammenhang sind die von der Treppe ausgehenden Flure zur Gewährleistung des Brandschutzes in das Projekt einzubeziehen. Neben dem Anbringen von Brand- und Rauchmeldern zählt der Einbau von Feuerschutz-Türen zum Vorhaben.

Mensa ist eigentlich zu klein für die Schule

Für die technische Umsetzung der Arbeiten ist die Erstellung eines Raum-Konzeptes erforderlich. In diesem spielt auch die Mensa eine wichtige Rolle. "Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir die Speisenversorgung absichern", so Stannull. Der Essens-Raum sei für die Schülerzahl nicht angemessen. Im Vorjahr wurden Unterrichtsräume auf Vordermann gebracht. Die beiden Fachkabinette Biologie zeigen nach den Renovierungen ihr neues Gesicht, wobei ein Raum noch nicht ausgestattet ist. "Das soll natürlich folgen. Damit sind dann die Maßnahmen im Haus B abgeschlossen."