Räbel/Werben (apu) l Wie berichtet, kam es bei der letzten Stadtratssitzung in Werben zu einer Diskussion zwischen Bürgermeister Jochen Hufschmidt und Michael Schnelle (CDU). Dabei ging es um den Termin für die Stellungnahme des Stadtrates zum Ausbau der Räbelschen Straße durch das Land Sachsen-Anhalt.

Wie Schnelle mitteilt, habe er noch einmal bei der Landesstraßenbaubehörde - Regionalbereich Nord in Stendal - nachgefragt. "Es ist, wie ich es im Stadtrat bekundet habe. Der Stadtrat muss spätestens bis zum 15. März eine Stellungnahme abgeben, um eine gewisse Mitbestimmung ausüben zu können. Das heißt: Es muss noch vor diesem Termin eine außerordentliche Stadtratssitzung stattfinden. Geschieht dies nicht, wird zwangsweise allen Werbener Bürgern die Mitbestimmung entzogen", meint Schnelle. Darüber habe er Werbens Bürgermeister informiert.

Wie Hufschmidt auf Nachfrage ausführt, habe er sich über das Bauamt der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck bei der Landesstraßenbaubehörde erkundigen lassen. "Der Termin 15. März stimmt nicht. Aber laut Behördenauskunft wäre es gut, bis Ende März beziehungsweise Anfang April eine Stellungnahme vorzulegen", so Hufschmidt. Das Thema Ausbau der Räbelschen Straße werde bei der regulären Ratssitzung am Dienstag, 25. März, auf der Tagesordnung stehen.

Außerdem werde es am Freitag, 21. März, eine Einwohnerversammlung zu dieser Thematik geben.