Ziegenhagen (vl). "Unsere Arbeit hat einen erfreulichen Aufschwung genommen. Unser Ring ist klein, aber fein", befand Hans-Jürgen Bammel zum Abschluss eines Sektempfangs zum 20-jährigen Bestehens des Maschinen- und Betriebshilferings Altmark, der in der Vorwoche in Ziegenhagen über die Bühne ging. Dabei ließ der scheidende Vorsitzende die zwei Jahrzehnte Revue passieren.

Er erinnerte an die Gründungsversammlung am 4. Dezember 1990 in Kalbe. Wolfgang Jäger – er war erster Vorsitzender – aus Jeggeleben, Klaus-Peter Krone aus Dannefeld, Wilhelm Lindemann aus Könnigde, Jürgen Rohst aus Schinne und Siegfried Schneider aus Ballerstedt hoben den Maschinenring aus der Taufe. Bammel erwähnte zudem Erich Garmeister aus Peine, der quasi Geburtshelfer war, und Eberhard Andert aus Klein Schwechten als ersten Geschäftsführer.

Verfügte die Interessengemeinschaft, in der sich insbesondere Landwirte und Lohnunternehmer unter dem Dach eines eingetragenen Vereins organisieren, 1991 über 57 Mitglieder, so gehören ihm heute rund 150 aus der gesamten Altmark an. Sie bewirtschaften eine Gesamtfläche von 32 000 Hektar. Zum wichtigsten Standbein hat sich die soziale Betriebshilfe entwickelt, mit der Landwirte bei personellen Engpässen, beispielsweise durch Krankheit, unterstützt werden. Allein im Vorjahr leisteten der Maschinenring und der Tochterverein, der Maschinenring Service Altmark, 15169 Stunden Betriebshilfe in 62 Betrieben. Verbunden hatte der Maschinen ring seine kleine Jubiläumsfeier mit der Jahreshauptversammlung. Dabei wählten die Mitglieder einen neuen Vorsitzenden. Hans-Jürgen Bammel schied nämlich aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Neuer Vorstandschef ist nun Markus Reister aus Berkau. Zudem rückte Paul-Hinrich Blauert aus Büste in den sechsköpfigen Vorstand nach.

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