Das Rossauer Osterfest startete mit einem Fackel-umzug. Anschließend herrschte Trubel auf dem Festgelände an der Biese.

Rossau l "Auch wenn es drei Gewinner gibt, bekommt jedes Kind, das mitmacht, einen Preis", stellte Sandy Schulz, Leiterin der Rossauer Kindertagesstätte "Zwergenland" in Aussicht. Die Kita hatte zum Osterfeuer am Sonnabend einen Wettbewerb in Eiertrudeln organisiert und jedes Osterei mit dem Namen des Teilnehmers versehen.

Außerdem hatte die Einrichtung den Teig fürs Stockbrotbacken vorbereitet und Kirschsuppe mitgebracht. "Das ist ein Selbstläufer", sagte Wehrleiter Enrico Brun. "Hier in Rossau helfen alle mit, das war schon immer so." Die Jäger waren für die Versorgung zuständig. Die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr für das Osterfeuer und den Fackelumzug. So begleiteten die Brandbekämpfer Alt und Jung mit ihren Fackeln und Lampions durchs Dorf. Am Dorfgemeinschaftshaus war der Zug gestartet, um gemeinsam zum Spielplatz zu gehen. Vor einem Jahr war das nicht möglich gewesen, erinnerte der Wehrleiter mit einem Augenzwinkern: "Wir hatten 5 Grad minus und es lagen 20 Zentimeter Schnee." Was zunächst als Feuer zu Ostern geplant war, hatten die Rossauer dann als Maifeuer veranstaltet. In diesem Jahr lockten die angenehmen Temperaturen viele Rossauer und auch Auswärtige zum Traditionsfeuer. "Das freut mich in diesem Jahr ganz besonders, dass so viele ehemalige Rossauer mit ihren Kindern heute hier sind", so Enrico Brun. Über die vielen Kinder freute sich auch Kita-Leiterin Sandy Schulz. Sie und ihre fleißigen Helfer hatten zu tun, den Hefeteig um die mit Alu-Folie umspannten Stockspitzen zu wickeln. Natürlich gaben sie den Mädchen und Jungen hilfreiche Tipps, damit der Knüppelkuchen in den Flammen nicht schwarz, sondern knusprig braun wird. "Für mich ist es das erste Osterfeuer in Rossau", so die Kita-Leiterin. "Und ich bin begeistert!", sagte Sandy Schulz lächelnd. "Der Zusammenhalt hier im Ort ist großartig, sonst wäre das hier alles nicht möglich."

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