Zum nun schon traditionellen Frühlingssingen kamen auf Einladung des Gemischten Chores Werben am Sonntag Nachmittag der Gemischte Chor Osterburg und der Gemischte Chor "Alandspatzen" Krüden ins Elbstädtchen.

Werben l Es war bereits die neunte Veranstaltung dieser Art, und der Sprecher des Gastgebers, Klaus Hampel, entbot den Gästen nach dem musikalischen Auftakt "Lachend kommt der Frühling über das Land" ein herzliches Willkommen mit Versen von Eduard Möricke und brachte die große Freude seiner Sangesschwestern und -brüder über das gemeinsame Singen zum Ausdruck. Und so erklangen im Verlaufe zweier Stunden bekannte volkstümliche Lieder von der Liebe, der Schönheit der erwachenden Natur, althergebrachten Brauchtums und der Lebensfreude.

Flötenspielerinnen sorgen für Abwechslung

Lieselotte Holzäpfel, die auch den Werbener Chor leitet, hatte einige junge Flötenspielerinnen mitgebracht, die Melodien zum Besten gaben, die zum Mitsummen geeignet waren wie "Winter ade" und "Alle Vögel sind schon da". Zum Repertoire der Mädchen gehörten aber auch das amerikanische Frühlingslied "Love Me Tender" und ein flotter mexikanischer Tanz.

Zu den Beiträgen der von Lothar Klein geleiteten "Aland- spatzen" gehörte eine Hymne auf die Altmark, gipfelnd in der Aussage "Hier ist meine Heimat, hier bin ich zu Haus". Von den Osterburger Liedern, Chorleitung Dagmar Brazda, bekam die lustige Schäferballade den meisten Beifall.

Die Werbener warteten zum Schluss ihres Programms mit ungewöhnlichen Interpretationen von Franz Schuberts "Launische Forelle" auf, die der Österreicher Franz Schöggl nach Mozart, Weber und à la italiano bearbeitet hat. Das Frühlingssingen endete klangstark mit dem Kanon "Es tönen die Lieder", von den drei Chören gemeinsam gesungen.

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