Berlin/Goldbeck. Die Verwaltungsgemeinschaft Arneburg-Goldbeck präsentiert sich auf der Grünen Woche in Berlin. Nicht über die volle Zeit vom 21. bis zum 30. Januar, dafür geballt am Freitag, 28. Januar, im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Landurlaub Sachsen-Anhalt. Denn auch die Altmärker wollen bekanntlich mehr Touristen in die Region zwischen Elbe und Uchte lotsen. Für den kommunalen Zusammenschluss ist das übrigens keine Premiere. Vor einigen Jahren waren die Arneburg-Goldbecker schon einmal als Verwaltungsgemeinschaft auf der Gründen Woche präsent, erinnert sich Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf. Und auch daran, dass der Ausflug allen Beteiligten viel Spaß bereitet hat.

Die regionale Werbeaktion ist vergleichsweise preiswert zu haben. Der Eigenanteil der Verbandsgemeinde liegt bei 500 Euro. Die AG Landurlaub schießt noch einmal die gleiche Summe dazu. Das Geld hilft bei der Finanzierung der Busse, die die Abordnung von 90 Leuten (zum überwiegenden Teil Ehrenamtliche) in die Bundeshauptstadt transportieren sollen. Eintritt müssen die Altmärker als Mitwirkende der größten Verbrauchermesse der Welt übrigens nicht bezahlen.

Abgesehen davon, dass die Region in den Unterlagen zur Grünen Woche für alle Messebesucher sozusagen dauerpräsent ist, haben die Altmärker am 28. Januar ab 18 Uhr zwei Stunden auf der Bühne Zeit, mit Hilfe eines Moderators für ihr Urlaubsgebiet zu werben. Eike Trumpf kündigt eine Mischung aus Information und Kultur an. Letzteren Part übernehmen neben der Tanzgruppe Iden die Blaskapelle Arneburg, die Theatergruppe "Treibgut" Werben, der Chor Goldbeck und die Tanzgruppe Rochau. Dazwischen informieren kompetente Vertreter aus den Orten über die Möglichkeiten, die sich Rad-, Reit- und Wassertouristen sowie allen anderen Erholungssuchenden vor Ort eröffnen. Dabei wolle man auch gezielt über das 15.Altmärkische Heimatfest in Arneburg oder den Biedermeiermarkt in Werben informieren, so der Verbandsgemeindebürgermeister. Auch die Osterburger Spargelkönigin, Jennifer Heinl, die aber aus Plätz kommt, soll die Region in Berlin vertreten.

Mit Spargel als Zutat bekommen die Organisatoren auch die Kurve zu ihrer kulinarischen Spezialität, die sie für das internationale Publikum mitbringen. Der Wirt der Arneburger Burggaststätte will die Besucher nämlich über die Geheimnisse der Hochzeitssuppe – "der Zaubertrank aus der Altmark" – aufklären. Dabei wird Thomas Libratzki das Rezept nicht nur erklären, sondern auf der Bühne auch vorkochen. Wenn den Zuschauern dann das Wasser im Mund zusammenläuft, ist kosten ausdrücklich erwünscht.