Die Mitglieder des Osterburger Skatvereins "Herz-Dame" veranstalteten am Dienstag in der "Altmärkischen Kaffeestube" ihre Jahreshauptversammlung. Dabei wurde auch die Vereinsmeisterschaft der Skatfreunde ausgewertet.

Osterburg. Traditionell begannen die "Herz-Dame"-Mitglieder ihre Jahreshauptversammlung mit einem Abendessen, bevor Schatzmeisterin Ute Pahl im Auftrag des Vorstandes eine Bilanz über das Vereinsleben 2010 zog.

Demzufolge hatten die 17 Mitglieder des 1992 gegründeten Vereins an 22 Spielabenden um die Vereinsmeisterschaft gekämpft. 23 weitere Abende gehörten dem Pokalwettbewerb des Vereins. Es wurden vier öffentliche Preisskatveranstaltungen im Blumenparadies Würke durchgeführt. Gemütlich und locker ging es an unserem Grillabend im September zu", berichtete Ute Pahl. "Im Biesebad verlebten wir mit den Ehepartnern einige fröhliche Stunden ohne Contra und Re." Im Jahresverlauf gratulierte der Vereinsvorstand den Skatfreunden Karl-Heinz Potas zum 70. und Marion Thiede zum 50. Geburtstag.

Den traditionellen Städtevergleich von Skatfreunden aus Lüchow, Stendal, Genthin und Osterburg am 17. Oktober, an dem jeweils acht Spieler aus jedem Ort teilnahmen, gewannen die Wendländer; die Vertretung aus Osterburg belegte den zweiten Platz. Am 7. November fand die Stadtmeisterschaft mit 43 Teilnehmern statt; den Titel sicherte sich Horst Rennspieß aus Dewitz. Am 14. Dezember fand der traditionelle Weihnachtspreisskat des Vereins statt, bei dem Geflügelpreise zu gewinnen waren.

Nach dem Jahresbericht nahm Spielleiter Wolfgang Pahl die vereinsinterne Siegerehrung vor. Vereinsmeister wurde Karsten Pochte mit 1117 Punkten vor Walter Werner (1112) und Lothar Oesemann (1065). Da Werner an allen 22 Wertungsabenden teilgenommen hatte, erhielt er als Anerkennung eine Flasche Sekt. Um in die Wertung zu kommen, waren mindestens 16 Teilnahmen gefordert. In der Pokalwertung ging Lothar Oesemann mit 111 Punkten als Sieger hervor, gefolgt von Karl-Heinz Potas (97) und Walter Werner (81). "Skatinteressierte, die gern mal reinschnuppern wollen, sind uns jederzeit herzlich willkommen", sagte Wolfgang Pahl. "Wenn sie dann wiederkommen, können sie nach dem dritten Mal entscheiden, ob sie bei uns weiterspielen wollen und Mitglied werden möchten."

Ein Arbeitsprogramm für 2011 wurde nicht verabschiedet. Im Grunde genommen wird das Jahr ähnlich ablaufen wie gewohnt; genaue Termine liegen noch nicht fest", sagte Ute Pahl.

Bilder