Stendal (ge) l Würde der Deich bei Hämerten brechen, wären nach zwei Tagen das Stendaler Klärwerk überflutet und der Osten der Stadt bis zu zwei Meter tief unter Wasser. Das Horrorszenario, das Stefan Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wasserwirtschaft und Ökotechnologie (IWO), während der jüngsten Veranstaltung des Senior Campus skizzierte, ist ein höchst unwahrscheinliches. Dennoch ist es sinnvoll, sich damit zu befassen. Allerdings ist den Wissenschaftlern auch bewusst, dass die Natur nicht in jedem und für jeden Fall vorausberechnen lässt. Das Hochwasser aus dem Juni 2013 muss noch nicht das höchste gewesen sein und nicht jeder Deichbruch lässt sich vorhersagen. So sei bis heute noch nicht hundertprozentig erklärbar, warum der Deich bei Fischbeck brach. Mehr lesen Sie in der nächsten gedruckten Ausgabe der Volksstimme oder im E-Paper.