Beuster (wsc) l Den vielen interessierten Gästen im Gotteshaus, darunter auch Vertreter aus Wirtschaft und Politik, stellte der Vereinsvorsitzende Volker Stephan den in Wittenberge geborenen Glaskünstler und Maler Helge Warme vor, der jetzt in Brieselang im Havelland ansässig ist.

Wittenberger Pfarrer sorgt für die Laudatio

Die einführenden Worte zur Ausstellung hielt Pastor i. R. Reinhard Worch. Er und der Künstler kennen sich seit der Zeit, als Warme die Fenster-und Lichtgestaltung in der evangelischen Kirche von Wittenberge plante und ausführte. In seiner Laudatio spannte der Pfarrer einen großen Bogen um das Thema Licht von der Schöpfungsgeschichte mit dem Satz "Es werde Licht" bis hin zu den Massenprotesten in der DDR mit dem Licht der brennenden Kerzen. In der Einladung zu dieser Veranstaltung schrieb Volker Stephan:

"...Selten gelingt die Auseinandersetzung mit dem Thema so vielschichtig und spielerisch in der Erkundung der Möglichkeiten des brechenden Lichtes im Wechsel von Hell nach Dunkel. Dabei gibt die Ausstellung auch einen besonderen Eindruck mit der Arbeit des wandelbaren Materials Glas. Da versucht der Künstler dem Wesen des Lichtes in seiner flüchtig spielenden und immer wieder sich verändernden Wirkung auf die Spur zu kommen. Dieser Faszination von Reflexion und Brechung, Durchdringung und Spiegelung kann man sich kaum entziehen...".

Musikalisch begleitet wurde die Ausstellung durch das Lautespiel von Ulf Dressler. Die Ausstellung ist bis zum 27. Juli dienstags bis sonntags in der Zeit zwischen 10 und 17 Uhr zu sehen.

Bilder