Beuster (igu) l Die Mitglieder des Wirtschaftsförderausschusses der Verbandsgemeinde Seehausen, die am Mittwochabend in der Schäferei Schuster in Beuster ihre Sitzung durchführten, stehen einer geplanten Sanierung des Grenzturms in Bömenzien positiv gegenüber.

Die Verbandsgemeinde machte in ihrer jüngsten Zusammenkunft deutlich, dass sie den Turm als bleibende Erinnerung des ehemaligen innerdeutschen Grenzsystems nicht dem Verfall preis geben und entsprechende Fördertöpfe für das Vorhaben gewinnen will. Allerdings mahnte der Wirtschaftsförderausschuss an, für die Zeit nach der Sanierung gewappnet zu sein. "Wir brauchen jemand, der sich darum kümmert. Und das kann nicht die Verwaltung sein", betonte Ausschuss-Vorsitzender Bernd Prange. "Die Verantwortlichkeiten müssen geklärt sein." Schließlich sollte das Bauwerk nahe der niedersächsischen Grenze offen gehalten werden und auch als Aussichtsturm in dieser naturreichen Region dienen.