Seehausen l Ein Traum wurde in dieser Woche für die Mädchen und Jungen der Grundschule Seehausen im wahrsten Sinn des Wortes wahr. Denn der Projektzirkus "Dreamland" hatte bis gestern sein Chapiteau auf einem der Höfe der Bildungseinrichtung aufgeschlagen.

Die Grundschüler wurden in den fünf Tagen aber nicht mit Dauervorstellungen verwöhnt, sondern waren in zwei Gruppen aufgefordert, sich in das Manegen-Geschehen aktiv einzubringen. Der Lohn nach intensivem Training und Generalprobe, aber auch eine große Herausforderung waren insgesamt vier Vorstellungen unter der Zirkuskuppel.

Bildungseinrichtung schont ihr Budget

Und das vor großen Publikum. Was wiederum im Interesse des neu gegründeten Fami-lienunternehms lag, das für die Arbeit der zehn Trainer zur Freude von Schulleiter Reinhard Rieger keine Rechnung stellte, sondern sich ausschließlich über Eintrittskarten, ein Imbissangebot und Merchandising finanzierte.

Allerdings waren Rieger, seine Kollegen und vor allem die Kinder mehr als nur von der Rücksicht auf das Schulbudget begeistert. Sie genossen vor allem bei den Auftritten der fantasievoll geschminkten und kostümierten Schülern ebenso wie das Publikum die Magie, die vom Geschehen in der Manege ausging. Was die Moderation ebenso betraf wie die Show-Nummern, die meist bekannte Filme oder Musicals wie "Fluch der Karibik", "Der Glöckner von Notre-Dame" oder "Pokahontas", um nur einige zu nennen, beinhaltete. Der rote Faden in der Geschichte, war ein Mädchen, dass sich wünschte, ein Clown zu sein, der sich seinerseits mal nach einem normalen Leben sehnte.

   

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