Königsmark (fsc) l Sorgen um den örtlichen Spielplatz macht sich der Kultur- und Sportverein der Altgemeinde Königsmark (KSVAK). Weise der eine Arm der Wippe nicht nach oben und luge nicht ein Schaukelpferd aus dem hohen Gras heraus, in dem sich kleine Kinder mühelos verbergen können, wüsste man nicht, dass hier, neben einem Neubaublock in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses, einst ein Tummelplatz angelegt worden war. Zugewachsen sind auch die vermodernden Reste der Holzverschalung eines Sandkastens. Alles in allem ist der Spielplatz äußerst marode und Gefahrenquelle für Kinder.

Für kleine Königsmarker, die dem Klettergerüst-Alter noch nicht entwachsen, aber schon in der Lage sind, nicht allzu hohe Zäune zu überwinden, ist der Spielplatz auf dem Gelände der Kindertagesstätte "Kleiner Fratz" verlockend. Hier vergnügen sich nach Feierabend in der Kita und an Wochenenden bei schönem Wetter manche Mädchen und Jungen aus dem Ort, obwohl das nicht gestattet und genau genommen Hausfriedensbruch ist. "Aber was sollen wir machen? Wir können doch nicht Streife laufen oder einen Elektrozaun um unser Gelände errichten", überspitzt Kita-Leiterin Ute Roefe die Situation.

Neue Geräte sind nicht billig

Ein neuer Spielplatz, ja schon einige neue Spielgeräte sind nicht eben billig. Das weiß auch Kulturvereins-Mitglied Ute Roefe. Gibt es einen Silberstreif am grauen Horizont? Der Verein bekam Wind von der bundesweiten Spielplatzinitiative eines Getränkeherstellers und hat sich dafür beworben. "Sie kann uns helfen, für die Königsmarker Kinder einen neuen Spielplatz zu gestalten", sagte Roefe.

"Wir brauchen aber die Unterstützung vieler Königsmarker - Eltern, Großeltern der Kinder, Verwandte, Bekannte und Freunde der Familien. Noch bis zum 12. Juni kann jeder einmal täglich seine Stimme abgeben. Nun dränge die Zeit, um überhaupt in die Wertung zu kommen, macht Ute Roefe aufmerksam. "Am 13. Juni 2014 steht fest, welche 100 Spielplätze von der Initiative berücksichtigt werden. Auf die drei Plätze mit den meisten Stimme entfallen jeweils 10000 Euro." Die Plätze vier bis 20 werden mit je 5000 Euro honoriert, und die Inhaber der Plätze 21 bis 100 dürfen sich eins von vier kreativen Spielelementen aussuchen. "Unsere Kinder brauchen Gelegenheit und Platz zum Spielen. Das ist nur zu natürlich", sagt Ute Roefe. "Deshalb appelliere ich noch einmal an die Bewohner unseres Dorfes: Jede Stimme zählt!"

@066n TwitterCo.:Wer die Königsmarker unterstützen möchte, kann sich bis zum 12. Juni online unter www.facebook.com/fantaspielspass oder spielplatzinitiative.fanta.de oder www.dkhw.de. an der Abstimmung beteiligen.