Pünktlich zur Proklamation kam in Seehausen am Sonnabend die Sonne heraus. Die Mitglieder der Schützengilde kennen das auch anders. Darum übermittelte die Präsidentin des Kreissportbundes, Carola Schulz, auch besonders sonnige Grüße.

Seehausen l Zu den Gästen zählten außerdem Vertreter der Schützenvereine und -gilden aus Stendal, Werben, Osterburg, Bismark, Goldbeck, Schnackenburg sowie der Seehäuser Karnevalisten und Kanonier Harald Naumhoff. Die Schützengilde Seehausen begann das Fest traditionell mit ihrer Aufwartung im DRK-Pflegeheim "Am Kaland". Vorneweg spielte die Feuerwehrblaskapelle Werben.

Traditioneller Abstecher ins DRK-Pflegeheim

Im Anschluss legten die Schützenladys mit ihrem Line Dance los. Bei Heimleiterin Regine Roger-Knade gab es Kaffee und Kuchen für die gemütliche Runde und die Bewohner des Hauses, die sich an den schmissigen Melodien erfreuten. Am Schützenhaus sorgten die Schützenladys später ihrerseits für den Imbiss.

Bevor am Nachmittag die neuen Majestäten mit Blumen und Glückwünschen überschüttet wurden, verabschiedete Gildemeister Wolfgang Bendisch die "alten" Majestäten. Um es spannend zu machen, begann er nach Meldung des Kommandeurs Christian Heberling die Proklamation mit den Jüngsten: Kinderschützenkönigin: Jessica Hübert, Jugendschützenkönigin: Lena Musculus, Jugendschützenkönig: Justin Heidenreich, Hofdame: Sabrina Bendisch, Prinzessin: Petra Bendisch, Ritter: Lothar Arndt, Kronprinz: Wolfgang Bendisch. Neuer Schützenkönig ist Günter Zülchner. Ulrike Zülchner wurde Schützenkönigin.

Und wie es sich für eine Schützengilde gehört, war nach der Übergabe der Schmuckstücke das Salutschießen an der Reihe. Mit dem Kaskadenschießen war der offizielle Teil der Proklamation beendet. Die Gäste erhoben das Glas und prosteten einander zu.

Friedrich Nehls vom Kleinkaliberschützenverein Goldbeck nahm ebenfalls mit einer Abordnung am Fest Teil. "Natürlich sind wir dabei", sagte er, "wir unterstützen uns gegenseitig. Zu unserem Fest kommen die Seehäuser ja auch."

Deutschlandspiel sorgte für Konkurrenz

Während die einen schon feierten und fachsimpelten, waren andere noch am Schießstand. Denn schließlich gehört das Preisschießen zum Fest dazu. Gildemitglieder und Zivilbevölkerung zielten mit Kleinkalibergewehren auf 50 Meter Entfernung auf eine 10er Ring-Scheibe und hatten fünf Schuss, um sich den besten Preis zu erkämpfen. Gildemeister Wolfang Bendisch war mit der Beteiligung sehr zufrieden.

Lange saßen die Schützen noch in geselliger Runde und ließen sich das Essen schmecken. "Viele Gäste sind aber vor dem Deutschlandspiel aufgebrochen", erklärte Bendisch abschließend.

 

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