Mit einem dreifachen "Petri Heil" wurde am Wochenende am Anglerheim in Neukirchen das diesjährige Jugendangelcamp des DAFV Osterburg eröffnet.

Von Walter Schaffer

Neukirchen l Knapp 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren trafen sich am Freitagnachmittag, um mit Hilfe der Eltern, Großeltern oder der Betreuer die Zelte aufzubauen und einzurichten.

Unter den Teilnehmern auch viele Stammgäste

Etliche der angereisten Angelfreunde kannten sich schon bestens aus, denn dies war bereits das vierte Lager, welches von Campleiter Gunnar Bahlke und seinem bewährten Team organisiert wurde.

Bürgermeister schauen bei Petrijüngern vorbei

Nach der Begrüßung, in der besonders auf die Kameradschaft untereinander und auf die Regeln im Umgang mit der Natur eingegangen wurde, hieß es, sich für den Ortswechsel fertig zu machen. Innerhalb weniger Minuten standen die jungen Leute mit ihren Angelutensilien bereit, um sich an die beiden vorgesehenen Angelgewässer zu bewegen.

Der "Schwarze Wehl", dies ist ein Elbe-Restloch, und drei Buhnen im Elbestrom waren für die Campteilnehmer reserviert. Die Zahl der Betreuer war so gewählt, dass auf fünf Teilnehmer eine Aufsichtsperson kam. Das Camp mit seinen 19 Zelten wurde extra bewacht.

Gegen 18 Uhr bekamen die Angler Besuch von zwei Oberkommissaren der Wasserschutzpolizei des Revierkommissariats Havelberg. Holger Stuhl und Dirk Schröder stellten ihren Beruf vor und beantworteten die vielen Fragen der Kinder und Jugendlichen.

Abendbrot gab es am Gewässer, und danach hieß es fertigmachen zum Nachtangeln. Mitternacht war als Zeitlimit vorgegeben, wobei für diejenigen, die schon eher zurück ins Camp wollten, ein Shuttledienst eingerichtet war.

Fisch stand nicht auf der Speisekarte

Nach mehr oder weniger kurzem Schlaf standen am nächsten Morgen frische und noch handwarme Brötchen auf den Frühstückstischen. Obwohl es die meisten schon wieder nach der Mahlzeit ans Wasser zog, gab es erst einen Vortrag über das Biosphärenreservat Mittelelbe in dem sich auch das Camp befand. "Trockentraining" wurde mittels der Hardenbergscheibe angeboten. Das nachfolgende "Angeln satt" wurde nur durch das Mittagessen unterbrochen.

Bei herrlichem Hochsommerwetter hatte sich mit Alfred Bolz und Klaus Holz Besuch durch den Kreisvorstand des DAFV angekündigt. Außerdem schauten der Seehäuser Bürgermeister Detlef Neumann und Verbandsgemeindebürgermeister Robert Reck vorbei. Zwischendurch ließen sich die Nachwuchsangler Eis und Melonen schmecken.

Der Sonntag stand im Zeichen des Hegefischens mit Auswertung in Schönberg am Baggerloch II. Bevor die Zelte nach dem Mittagbrot abgebaut wurden, kam es noch zur Auswertung des Camps. Die erfolgreichsten Angler durften sich über Preise freuen. Von allen Beteiligten wurde ein positives Fazit gezogen. Die Teilnehmer hoffen natürlich wieder auf eine Neuauflage des Camps.

Was natürlich nur mit Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer möglich ist, denen vor Ort ein großes Dankeschön ausgesprochen wurde.

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