Die Aus- und Weiterbildung sehen die Mitglieder der Düsedauer Wehr als A und O an, um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können. Das machten sie während ihrer Jahreshauptversammlung am Freitagabend deutlich.

Düsedau. Von einem aufregenden Jahr sprach Mario Be-ninde, als er das 2010er Resümee zog. Damit dürfte er wohl nicht die Alarmierung zu einem Fahrzeugbrand in Calberwisch gemeint haben, der vor dem Eintreffen der Düsedauer gelöscht werden konnte, und nur in Ansätzen die Übungen im Mai und August, sondern vornehmlich "mein erstes Jahr als Wehrleiter".

Dabei registrierte er, dass "die Kameraden mit Interesse und Einsatz hinter der Wehr stehen". Das hätten unter anderem die Dienstabende gezeigt, auch wenn – wie in anderen Wehren der Region auch – eine Reihe der Mitglieder durch Arbeit und Ausbildung nur teilweise zur Verfügung steht. Beninde attestierte seinen Mitstreitern im Blaurock: "Die Bereitschaft, sich fortzubilden, ist da."

Da steht in diesem Jahr wieder einiges auf dem Plan und vor den Feuerwehrleuten, wie Gruppenleiter Oliver Rüdrich ankündigte. Die Ansprüche seien nicht ohne, machte er klar und begründete: "Wir haben hier eine vielbefahrene Straße und auch eine Bahnlinie." So reichen die Schulungen von der Ausleuchtung von Einsatzstellen über die Rettung von Personen aus Fahrzeugen bis zur Wasserentnahme aus der Uchte.

"Der Ausbildungsplan umfasst die Palette der möglichen Einsätze", anerkannte Matthias Frank, Ordnungsamtsleiter der Einheitsgemeinde Osterburg, der den Düsedauer Kameraden für ihr Engagement dankte.

Das legen sie nicht nur bei Einsätzen an den Tag. Beninde nannte als Beispiele Weihnachtsbaumverbrennung, Schrottsammlung, Herbstfest, Radtour, wo auch zumeist der Feuerwehrförderverein kräftig mitmischt.