Rund drei Wochen vor dem Ende der Sommerferien stellen sich dieser Tage Busunternehmen des Landkreise Stendal, die auch im Schülerverkehr aktiv sind, zusätzlich zu den ohnehin strengen Sicherheitsüberprüfungen der Kontrolle des Polizeireviers Stendal.

Seehausen l Gestern waren die Beamten vom Stendaler Verkehrssicherheitsdienst, die fachliche Verstärkung vom Polizeirevier Bundesautobahn "Börde" bekommen hatten, auf dem Betriebshof Heeder zu Gast. Die Seehäuser Firma ist Subunternehmer von Stendal Bus und bedient abseits diverser Ausflugs- und Reiseaktivitäten zehn Linien, die auch Schüler befördern.

20 Busse mit Kapazitäten für 8 bis 59 Passagiere

Gut 20 Busse mit einem Platzangebot für 8 bis 59 Passagiere stellten die Betriebsleiter Norman Heeder und Bert Schwarz zusammen mit den Fahrern den Ordnungshütern vor. Letztere konzentrierten sich unter anderem auf die aktuellen TÜV-Berichte, die Kontrolle von Bremsen, Verbandskästen, Feuerlöschern und allem, was mit Notausstiegen und deren Erreichbarkeit zu tun hat. Großes Augenmerk richteten die Polizisten auf die Schutzfunktion bei den Ein- und Ausstiegstüren, die verhindern, dass Passagiere eingeklemmt werden - insbesondere an den Türen, die der Busfahrer nicht direkt einsehen kann.

Firmen-Senior Wolfgang Heeder "ertrug" die Kontrolle ebenso wie andere Firmeninhaber im Einzugsgebiet mit Gelassenheit. Wozu er guten Grund hat. Denn seit es die Aktion gibt, wurden noch keine gravierenden Mängel an den Bussen festgestellt, so Polizeikommissar und Verkehrssicherheitsberater Fred Mücke.

"Wir sind doch keine Himmelfahrtskommandos"

"Wir sind doch kein Himmelfahrtskommandos. Der Busfahrer soll zum Feierabend, möglichst ohne besondere Vorfälle erlebt zu haben, aussteigen können", erklärt Stendal-Bus-Betriebsleiter Klaus-Dieter Schröter die Bereitschaft zur Selbstkontrolle in seiner Firma und bei den Vertragspartnern.

Den Unterrichtsbeginn am 4. September und den Start für die Abc-Schützen am 8.September im Blick, betonte Fred Mücke am Rande, dass die Ordnungshüter im Vorfeld wieder Spannbänder anbringen, die die Kraftfahrer auf das Schuljahr und die Erstklässler hinweisen. Außerdem werde es an den Brennpunkten um die Bildungsstätten verstärkt Streifen und Geschwindigkeitskontrollen geben.

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