"Schulvereine wie der Freundeskreis des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums sind wichtig, denn sie können viel dazu beitragen, die Atmosphäre des Lernens und Lehrens zu bereichern und die Außenwirkung der Schule zu erhöhen", sagt Manfred Weber. Er weiß, wovon er spricht, denn seit Jahren ist der 52-jährige Agraringenieur im Freundeskreis des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums tätig.

Osterburg l Die Aufgaben eines Schulvereins kennt Manfred Weber schon aus der Zeit, als er selbst noch Gymnasiast in Trier war. Inzwischen haben sein Sohn Stephan und in diesem Jahr auch seine Tochter Judith das Abitur in Osterburg bestanden.

Von Beginn an in den Elternräten aktiv

"Die Entwicklung seiner Kinder zu begleiten, bedeutet für mich und meine Frau, dass wir wissen wollen, was in der Schule passiert, mit welchen Fragen und Themen die Jugendlichen im Alltag konfrontiert sind. Darum haben wir von Anfang an in den jeweiligen Klassen-Elternräten mitgearbeitet. Sechs Jahre war ich auch Vorsitzender des Schul-Elternrats am Markgraf-Albrecht-Gymnasium, bevor ich dann vor sieben Jahren Vorstandsmitglied im Freundeskreis wurde und 2012 das Amt des Vorsitzenden übernahm", erläutert Manfred Weber seine Beweggründe, warum er sich ehrenamtlich einbringt.

Er gebe gern Erfahrungen weiter und sei offen für neue interessante Ideen, betont er und fügt hinzu, dass die Arbeitsteilung im Vorstand gut funktioniere. Lobende Worte findet er auch für die Zusammenarbeit mit der Schulleitung, dem Schul-Elternrat und den Vertretern der Schülerschaft.

"Wir haben ja gleiche Ziele, wollen bestehende Probleme gemeinsam lösen - zum Wohle der Schule und der Schüler. Dazu müssen wir alle an einem Strang ziehen", bringt er das Anliegen des Fördervereins auf den Punkt.

"Die Schwerpunkte der Fördervereinsarbeit haben sich im Laufe der Jahre allerdings verändert, so wie sich auch das schulische Leben verändert hat. Doch die Kontaktpflege zu ehemaligen Schülern, die regelmäßigen Treffen und Veranstaltungen mit ihnen liegen uns nach wie vor am Herzen. Momentan bereiten wir das Programm für die nächste Zusammenkunft am 3.September-Wochenende vor. Aber wir widmen uns auch den Themen des aktuellen Schulalltags. Dazu gehören beispielsweise die Förderung von schulischen Aktivitäten und Begabungen. So konnten wir kürzlich die Schul-Sportmannschaften und den Chor mit einheitlicher Kleidung ausstatten. Demnächst wollen wir die Tontechnik in der Aula verbessern und einen Raum einrichten, in dem sich die Oberstufen-Schüler treffen können. Die weitere Gestaltung des Haupt-Portals behalten wir ebenfalls im Auge. All das soll dazu beitragen, dass sich Schüler und Lehrer an ihrer Bildungseinrichtung wohl fühlen und dass sie sich mit ihrem Gymnasium identifizieren", erklärt Weber.

Als positives Zeichen wertet er die Tatsache, dass dem Freundeskreis des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums in den letzten beiden Jahren 40 neue Mitglieder beigetreten sind, darunter zahlreiche Lehrer und Eltern.

Für zukünftige Herausforderungen gerüstet

"In Zukunft soll der Kontakt zu den Eltern noch weiter verbessert werden. Deshalb wollen wir unsere Öffentlichkeitsarbeit verstärken. An die Eltern der Fünftklässler haben wir uns bereits in einer Vorstellungsrunde gewandt, an alle Schüler beziehungsweise Eltern wollen wir uns zu Beginn des Schuljahres nochmal über einen Brief wenden.

Außerdem waren Vereinsmitglieder während der Abschluss-Veranstaltung am Ende der Projektwoche mit einem Info-Stand und einer Tombola vertreten."

Durch diese vielfältigen Aktivitäten fühlen sich Manfred Weber und seine Mitstreiter vom Freundeskreis des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums für künftige Herausforderungen gut gerüstet.

Als nächster Höhepunkt steht am 20. September die Vorstandswahl an. Sie findet im Rahmen des diesjährigen Vereinstreffens statt. Am Abend des gleichen Tages sind alle ehemaligen Schüler sowie alle aktive und ehemaligen Lehrer um 20 Uhr zum traditionellen Ehemaligentreffen im gemütlichen Ambiente der Aula des Gymnasiums eingeladen.