Seehausen (igu) l Das Landesverwaltungsamt hat das zweite Änderungsverfahren zum Planfeststellungsverfahren zur Bundesautobahn A 14 im Bereich Seehausen (Altmark) eingeleitet. Die zuständige Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich Süd, hat beim Landesverwaltungsamt für die Verkehrseinheiten 3.1 und 3.2a (Bereich Seehausen) einen Antrag auf Änderung der Planunterlagen gestellt.

Dabei handelt es sich um die beiden nördlichsten Streckenabschnitte der Autobahn im Bereich des Landes Sachsen-Anhalt. Für das Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen werden Grundstücke in den Gemarkungen Seehausen, Krüden, Geestgottberg und Beuster benötigt.

"Am bisher geplanten Trassenverlauf der Bundesautobahn 14 hat sich in diesem Bereich nichts geändert", informiert die Behörde. Allerdings soll der geplante Radweg entlang der Landesstraße 2 (Aulosen - Werben) verbreitert werden: von zwei auf 2,50 Meter. Desweiteren werden landschaftspflegerische Begleitplanungen überarbeitet und straßenrechtliche Entscheidungen insbesondere zur Alandstraße und zur Kreisstraße 1020 aktualisiert.

Die Auslegung der geänderten Planunterlagen wird durch die Verbandsgemeinde Seehausen erfolgen. Dort werden sie bis 7. Oktober ausliegen. Einwendungen gegen die Änderungen können während der Auslegung und daran anschließend bis zum 21. Oktober 2014 erhoben werden.