Bei der Feier anlässlich des 120-jährigen Bestehens enthüllte gestern Zweitklässlerin Zübeyde die neue Tafel mit dem Namenszug "Grundschule am Hain".

Osterburg l Seit gestern prangt das Schild mit dem neuen Namen an der Osterburger Einrichtung, die genau am 10. November 1894 zum ersten Mal ihre Pforte öffnete. Damals noch als Knabenschule, wie Einheitsgemeinde-Bürgermeister Nico Schulz aus der Historie der Stätte berichtete. Das ortsbildprägende Gebäude steht seit 120 Jahren. Für die Pädagogen um Schulleiterin Katrin Lehmann ein guter Grund, um daran zu erinnern. Sie stufte die gestrige Feier als kleine Festveranstaltung ein; die große Sause wird im Juni des kommenden Jahres über die Bühne gehen.

Der Bürgermeister punktete gestern beim Nachwuchs. Durfte sich jede Klasse über ein Kassetten- und CD-Abspielgerät freuen, so versprach er ein weiteres Geschenk für das nächste Jahr: Zwei Fußballtore sollen den Schulhof und somit das Pausen-Angebot bereichern. "Hurra", jubelten die Kinder nach dieser Ankündigung. Sie selbst verdienten sich gestern natürlich auch einen großen Beifall. Im Rampenlicht stand zunächst die Trommelgruppe, die zeigte, dass sie Rhythmus im Blut hat. Mit seinem Gesang erfreute zudem der unter der Leitung von Susanne Bernhardt und Friedemann Lessing stehende Kinderchor die Anwesenden, darunter Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose, ehemalige Lehrer, Pädagogen des Gymnasiums und der Sekundarschule sowie Eltern. Eine gelungene Einlage legte auch die jüngste Karnevalstanzgruppe hin, die auf die heute beginnende fünfte Jahreszeit einstimmte.

In ihrer Rede wies Katrin Lehmann auch auf den sportlichen Wettstreit vom Wochenende hin: In Stendal gewannen die Mädchen und Jungen der Grundschule am Hain die erste Runde des "Mach mit, machs nach, machs besser"-Wettbewerbs. "Ihr habt mir riesen Freude gemacht", wandte sich die Schulleiterin an die teilnehmenden Kinder. Aber gestern hatten alle 228 Mädchen und Jungen der Einrichtung Grund zum Feiern.

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