Osterburg (fsc) l Zum alljährlichen und nun schon 8. Ökumenischen Gottesdienst mit der Feuerwehr waren am Sonntagnachmittag Kameraden der Wehren aus der Einheitsgemeinde Osterburg in die Kirche St. Nicolai gekommen. Geleitet wurde er von der evangelischen Pfarrerin Claudia Kuhn und ihrem katholischen Amtsbruder Richard Perner.

Als äußere Zeichen sahen die Kameraden vor sich im Altarraum unter anderem Kübelspritze, Warnblinklicht und Gefahrenstellenmarkierer. Die inneren Zeichen setzten die beiden Geistlichen mit Worten aus dem 73. Psalm, passenden von Kreiskantor Friedemann Lessing auf der Orgel begleiteten Liedern wie "Wir wollen Menschen schützen" und mit der Fürbitte.

"Ein Feuerwehrmann ist nie allein, er hat seine Kameraden und jemand der über ihn wacht", sagte Claudia Kuhn. Die Predigt hielt Pfarrer Perner. Er schilderte darin die Aufgaben der Feuerwehr, um Menschen und Gut zu bewahren und zu retten, verwies auf Einsätze bei besonders schlimmen Ereignissen in diesem Jahr, die in denen, die zur Stelle waren, um zu retten, nachhaltige seelische Belastungen hervorgerufen hatten. "Oft wurden gigantische Leistungen vollbracht, und die Eindrücke von solchen Einsätzen halten oft lange an. Da ist es gut, wenn man auch geistlichen Beistand bekommt. Helfen demjenigen, der meine Hilfe braucht, ohne ansehen der Person, ist das Gebot, dem ihr täglich folgt, auch wenn ihr dabei euer Leben riskiert", sagte Pfarrer Perner.