Osterburg (nim) l Seit etwa 40 Jahren verbrennen Freizeitvolleyballer um den Jahreswechsel herum Feiertagskalorien - am Montag erlebte das "Fett weg"-Turnier der Eintracht seine jüngste Neuauflage. "Anfangs haben wir uns in der Turnhalle der Berufsschule getroffen, hinterher ging es noch in die Kegelhalle", blickte der Eintracht-Vorsitzende Jörg Gerber auf die Ursprünge des mit Abstand ältesten Osterburger Feiertagsturniers zurück. Später sei "Fett weg" dann immer weiter ausgebaut worden, maßgeblich sei dies dem früheren Vorsitzenden Dieter Schulze zu verdanken, machte er deutlich.

Über eine stattliche Resonanz konnten sich die Organisatoren um Jörg Gerber und Volker Czibor auch am Montag freuen. Mehr als 50 Frauen und Männer in der Sporthalle der Sekundarschule waren gegen 18 Uhr vor Ort. Schnell waren neun Teams ausgelost und auf drei verschiedene Gruppen verteilt. Die drei Vorrundensieger traten dann in der Finalrunde gegeneinander an, auf den anderen beiden Feldern wurden zur gleichen Zeit die Plätze vier bis sechs und sieben bis neun ausgespielt. Beim Turnier, an dem schon traditionell auch Sportbegeisterte aus der Osterburger Umgebung, aus Gardelegen, Seehausen oder Stendal teilnahmen, stand der Spaß am Volleyball eindeutig im Vordergrund. Denn egal, welchen Platz sich die Teams am Ende erkämpften, für alle Mannschaften gab es mit einer Flasche Sekt den gleichen Preis.

Trotzdem legten sich die Volleyballer ins Zeug, viele Spiele blieben bis zum Schluss spannend und endeten mit knappen Ergebnissen. Das ausgeglichene Turnier endete gegen 23 Uhr mit der Siegerehrung, "die wir auch dafür genutzt haben, alle Interessierten zu unserem Sportlerball einzuladen. Der Ball findet am 11. April in der Lindensporthalle statt", informierte Jörg Gerber.

Die Siegerehrung setzte den Schlusspunkt hinter dem sportlichen Teil des Abends, anschließend ließen einige "Fett weg"-Teilnehmer das Turnier in gemütlicher Runde ausklingen.

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