In ihren Bemühungen um die Errichtung eigener Windkrafträder ist die Einheitsgemeinde vorangekommen. Die nötige Erweiterung des Eignungsgebietes bei Storbeck wurde beantragt.

Osterburg l Läuft alles wie geplant, wachsen 2017 bei Storbeck zwei Windkraftenergieanlagen der Einheitsgemeinde Osterburg in den altmärkischen Himmel.

Nachdem sich der Stadtrat vor Monaten darauf verständigte, die bestehenden Windpark-Flächen zwischen Storbeck und der Osterburger Siedlung um kommunalen Grund und Boden zu vergrößern, liegt der Erweiterungsantrag mittlerweile bei der Regionalen Planungsgemeinschaft zur Prüfung vor. Das bestätigte der Osterburger Bürgermeister Nico Schulz gegenüber der Volksstimme. Anschließend müsste die Regionalversammlung der Planungsgemeinschaft dem Projekt zustimmen.

Die Einheitsgemeinde selbst forcierte in der Zwischenzeit weitere Schritte, informierte der Osterburger Bürgermeister. "Die Mitglieder des Stadtrates haben erst kürzlich einen Beschluss zur Sicherstellung der entsprechenden Flächen gefasst", sagte er. Außerdem sei mit der Windenergie Osterburg GmbH Co KG, einer Tochter der Avacon Wind, schon ein möglicher Projektträger gefunden. Nico Schulz stellte in diesem Zusammenhang auch klar, "dass wir selbstverständlich weiter an dem Ziel festhalten, eine Bürgerbeteiligung an dem Projekt zu ermöglichen. Das ist uns wichtig." Ebenso wolle die Einheitsgemeinde mit ihren beiden Stromerzeugern für ein günstiges Energieangebot vor der eigenen Haustür sorgen. "Denn wenn wir unsere Windkraftpläne verwirklichen, sollen die Einwohner aus unserer Region auch etwas davon haben", stellte der Osterburger Bürgermeister abschließend klar.