Osterburg (nim) l Die Neugestaltung der Melkerstraße zählt zu den kostenintensivsten Vorhaben, die die Einheitsgemeinde Osterburg in diesem Jahr in Angriff nehmen will. Obwohl nach den gegenwärtigen Planungen in diesem Jahr lediglich der erste von insgesamt drei Abschnitten tatsächlich zur Baustelle werden dürfte, rechnet die Kommune allein dafür mit Kosten in Höhe von 468000 Euro. Das machte Kämmerer Detlef Kränzel am Mittwochabend im Finanzausschuss deutlich. Für 2016 ist die Erneuerung der übrigen beiden Abschnitte geplant, insgesamt soll der Ausbau der Melkerstraße rund 1,05 Millionen Euro kosten, informierte Kränzel. Die Summe muss die Einheitsgemeinde aber nicht allein stemmen. Denn die erwarteten Gelder aus dem sogenannten Entflechtungs-Topf des Landkreises sowie Ausbaubeiträge der angrenzenden Grundstückseigentümer verringern den Anteil der Kommune deutlich. Mit Blick auf den ersten Bauabschnitt (Gesamtkosten 468000 Euro) geht der Kämmerer davon aus, dass Osterburg lediglich knapp 70000 Euro an eigenen Mitteln investieren muss.

Wie hoch die Ausbaubeiträge konkret ausfallen, ist noch nicht ermittelt. Kränzel stellte am Mittwoch aber auch klar, dass die betroffenen Grundstückseigentümer frühestens 2017 mit den Kostenbescheiden rechnen müssen.