Osterburg (nim) l Am Donnerstag scheiterte im Kreistag die Weiterentwicklung der Osterburger Sekundar- in eine Gemeinschaftsschule, Kritik musste seitdem Nico Schulz einstecken. Der Osterburger Bürgermeister hatte als Kreistagsmitglied ebenfalls gegen die Umwandlung gestimmt und sich zuvor in einer Rede eindeutig zum Sekundarschul-Modell bekannt.

Schulz nutzte am Sonnabend die Delegiertenkonferenz des Kreisfeuerwehrverbandes, um sein Nein zur Umwandlung noch einmal zu begründen. Er hält die Gemeinschaftsschule nicht für das geeignete Modell, um Schüler bestmöglich nach ihren Eignungen und Leistungsvermögen fördern zu können. Dies sei bei bis zu vier unterschiedlichen Gruppen (Förder-, Haupt-, Sekundar-, Abiturschüler) in einer Klasse nicht machbar. Schulz sprach sich erneut für den Erhalt und die Stärkung des Sekundarschul-Modells aus. Dass er mit dieser Ansicht in der Osterburger Bevölkerung auf erheblichen Gegenwind gestoßen ist, darauf scheint sich der Bürgermeister eingestellt zu haben. Er werde diesen Sturm der Kritik aber überstehen, machte Nico Schulz vor den Mitgliedern des Kreisfeuerwehrverbandes deutlich.