Bretsch (ama) l Ein bisschen näher zusammenrücken wollten am Sonnabend die Bretscher. Beim Fest der Vereine im Bretscher Gasthof gelang das ganz leicht.

Den Saal hatten Mitglieder des Reit- und Sportvereins Bretsch, der Feuerwehr sowie des Fördervereins und des Heimatvereins gut gefüllt. Steffen Jüstel, seit acht Jahren stellvertretender Vorsitzender des Reit- und Sportvereins, begrüßte die Gäste und nutzte die Gelegenheit, einmal danke zu sagen für die aufgeopferte Zeit für die Vereine. Immer weniger hatten zuletzt am Kameradschaftsabend der Feuerwehr teilgenommen. Um ein Zusammensein in großer Runde zu schaffen, kam die Idee mit dem Ball der Vereine auf. Ohnehin gebe es eine Schnittmenge, meinte Steffen Jüstel. Er selbst ist zum Beispiel Mitglied der Feuerwehr und im Reitverein. Im vergangenen Jahr hatten die drei Vereine mit der Kindertagesstätte ja schon zum Weihnachtsspektakel geladen, womit die Veranstalter auch sehr zufrieden waren.

Gut 80 Mitglieder zählt der Reit- und Sportverein. Im neuen Jahr soll mit dem Reitertag in Priemern und der Fuchsjagd an Traditionen festgehalten werden. Aber auch die im Vorjahr gestartete Nachwuchsarbeit soll nach der Winterpause weitergehen. Jüstel kümmert sich mit Anne Ahrend, Sascha Wunderlich und Sabine Horzetzky beim Ponyreiten und Voltigieren um die Kinder.

Jugend erfolgreich

Etwa 70 Mitglieder gehören dem Förderverein der Feuerwehr an, informierte der Vorsitzende Manfred Jüstel. Wehrleiter Armin Vinzelberg kündigte an, dass Veranstaltungen wie das Osterfeuer und die Teilnahme an Ausscheiden wieder zu den diesjährigen Vorhaben gehören. Beim Fußballspielen im Vergleich der Verbandsgemeinde hatte die Jugend am Sonnabend gerade den 1. Platz erkämpft. Positiv schaut auch die Vorsitzende des Heimatvereins Rosemarie Müller in die Zukunft. Die 16 Mitglieder hätten mit der Pflanzung der Streuobstwiese einen guten Start ins Jahr hingelegt. Zum Tag der offenen Tür am 16.Mai werde das Areal dann hoffentlich in voller Blüte stehen. "Wir sind stolz, dass wir dank Familie Lunkwitz heute auch das beste Buffet der Altmark haben", lobte Steffen Jüstel den Bretscher Gasthof.

Da die Jugendlichen der Feuerwehr an dem Tag beim Fußball gewonnen hatten, durften sie auch direkt die Polonaise zum Essen anführen. Nach dem Buffet meldete sich als erster Wehrleiter Armin Vinzelberg zu Wort und hob das Glas mit dem Spruch: "Gut Wehr!" Der Vorsitzende des Reit- und Sportvereins setzte nach mit einem dreifach "Hufschlag frei!" und erlaubte sich die Bemerkung, der Heimatverein habe wohl "gekniffen". Aber da hatte er nicht mit Rosemarie Müller gerechnet. Die fragte nämlich: "Wo ist es am schönsten? - Zu Haus." Das kam dann natürlich auch drei Mal. Und so war unter den Vereinen dann tatsächlich alles ausgeglichen.

 

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