Der Gemischte Chor Osterburg traf sich in dieser Woche zur Jahreshauptversammlung. Mit Blick auf 2014 konnten die Sängerinnen und Sänger ein positives Fazit ziehen.

Osterburg l Während der Zusammenkunft in der Osterburger Außenstelle der Kreisvolkshochschule listete die Vereinsvorsitzende Astrid Böhning im Bericht des Vorstandes Ergebnisse und Ereignisse sehr detailliert und sachlich auf.

So hatte der Chor beim Neujahrsempfang 2014 die musikalische Umrahmung übernommen. "Zu unserer großen Überraschung durften wir uns in das goldene Buch der Stadt Osterburg eintragen", blickte die Vorsitzende zurück. "Damit sollte unsere Arbeit im Hinblick auf die 30-jährige Chorgeschichte gewürdigt werden." Im März hatte Chorleiterin Dagmar Brazda den "Blumenstrauß des Monats" von der Volksstimme erhalten. Damit wurde ihr mehr als drei Jahrzehnte langes ehrenamtliches Engagement für die Bereicherung des kulturellen Lebens in Osterburg und Umgebung öffentlich anerkannt.

Als schon traditionelle Auftritte im Jahr nannte Böhning beispielsweise den Osterburger Ostermarkt, den Treff in der Kreisvolkshochschule (KVHS) unter dem Motto "Lachen ist die beste Medizin", der im Kreismuseum stattfand, das Frühlingssingen in Werben, den Adventsmarkt in Krevese, die Mitwirkung an der "Adventsmusik im Kerzenschein" in der Nicolaikirche und den Gesang von Adventsliedern im DRK-Altenpflegeheim.

"An eine langjährige Tradition des einstigen Männergesangvereins Arendsee anknüpfend, hatte uns der Frauenchor Arendsee zum Singen im Klosterhof im Mai eingeladen", berichtete sie. "Doch wegen des schlechten Wetters sangen wir in der Klosterkirche. Und nach langer Zeit waren wir wieder einmal Gast des Gesangsvereins ,Havelberger Liedertafel`. Hier hatten wir die Möglichkeit jenseits der Elbe neue Gesangsformationen kennenzulernen."

Zum 20. Geburtstag des Gemischten Chores Werben gab es im August ein Chortreffen in der Johanniskirche des Städtchens, zu dem die Osterburger eingeladen waren. Sie sangen dort auch während des Biedermeier-Weihnachtsmarktes. Gern hatte man auch dem Altbürgermeister Walter Baumgart und seiner Frau Gerda zum 70. Hochzeitstag ein Ständchen gegeben.

Im Juli hatte das mit Proben vollgepackte Chorwochenende unter der bewährten Leitung des Musikpädagogen Nico Brazda in der Landesmusikalkademie Kloster Michaelstein stattgefunden. Im gleichen Monat endete die Mitgliedschaft des Chores im Förderverein der Sekundarschule, dem der Chor als Gegenleistung für die kostenlose Nutzung eines Probenraumes beigetreten war. Die Proben finden jetzt regelmäßig in der KVHS statt. Die Stadt hatte im August dem Chor eine finanzielle Zuwendung bewilligt. Neben der Chorarbeit - unter anderem 26 Proben, zwölf Auftritte und vier Proben mit der Kantorei - kam die Geselligkeit zur Förderung des Vereinslebens und des Zusammenhalts nicht zu kurz. Runde Geburtstage und Jubiläen wurden im Vereinslokal "Altmärkische Kaffeestube" ebenso gemeinsam gefeiert wie der Jahresausklang, bei dem die Wirtsleute das Abendessen sponserten. Dabei wurden auch die weit entfernt wohnenden Ehrenmitglieder wie Hans Langelüddecke und Heinz Kalks sowie der nach Wernigerode gewechselte Karl Schirra einbezogen. Das traditionelle Chorpicknick zum Beginn der Sommerpause fand bei Sangesschwester Anneliese Dickmann statt.

Geehrt mit Urkunden wurden für jeweils 30 Jahre Singen in diesem Jahr Martin Zeigerer und Astrid Böhning, für 25 Jahre Waltraut Klensmann und Ingrid Kassebaum sowie für jeweils 20-jährige Vorstandsarbeit Jutta Gronner und Grit Plank. Als neues Chormitglied wurde Volker Franke in die Gemeinschaft aufgenommen.